Das Leben – ein Scherz?

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer wird Sonderbotschafterin des Karnevals

„Annegret Kramp-Karrenbauer (56) liebt Närrisches und tritt im Karneval gerne als «Putzfrau Gretl» auf – nun wird die CDU-Vorsitzende und Verteidigungsministerin vom Bund Deutscher Karneval (BDK) zur ersten Sonderbotschafterin ernannt. Bei einer Jubiläums-Gala zu 66 Jahren BDK am 21. September in Cottbus soll die Saarländerin den «Goldenen Ehrenring» erhalten, wie BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess am Dienstag im saarländischen Bexbach sagte“ – so eine dpa-Meldung dieser Tage.

AKK als Putzfrau Gretl bei der Narrenschau am 17.2.2019. „Isch hann jo schon e bissje Hemmweh“, bekannte die CDU-Bundesvorsitzende in ihrer Rolle als Reinigungskraft, die es jetzt nach Berlin verschlagen hat. „Die kinne kenn Saarländisch. Zum Fortlaafen“, beschwerte sie sich über den Politikbetrieb in der Bundeshauptstadt. Foto: Screenshot SR Fernsehen, 17.02.2019

Absolute Unverträglichkeit von Amt und Würde? Als Putzfrau Gretl hat Annegret sich eine zweite Karriere gegönnt. Bei der ersten, Ministerpräsidentin des Saarlandes, haben die saarländischen Bürgerinnen und Bürger den Weg bereitet. Bei der nun dritten Leitersprosse hat die Bundeskanzlerin die Karten verteilt. Von Ursula Von der Leyen übergangslos zu Annegret Kramp-Karrenbauer als Chefin der deutschen Soldaten.

Das Ehrenamt als CDU-Vorsitzende ist nicht unbedingt ein Karriereschritt; eher ein Notgroschen der CDU mit Weihen für Höheres.

Von Trump und den deutschen Atlantikern geprägt

Man könnte ihr ja all das zu Gute halten, wenn da nicht ihre stinkkonservative Grundhaltung in verteidigungspolitischen Fragen durchschimmerte. Als Atlantikerin (Atlantikbrücke) steht sie unerschrocken zu der Forderung ihres obersten Kriegsherrn Trump aus Amerika, den bundesdeutschen Wehretat auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu heben.

„Wir haben in Deutschland andere Sorgen als sinnlose Aufrüstung“ nannte es SPD-Vizechef Ralf Stegner und ließ keine Zweifel daran, was er davon hielt. Von derzeit 1,2 Prozent auf 2,0 Prozent bedeute, den Wehretat von derzeit 43,2 Milliarden mittelfristig auf über 80 Milliarden aufzustocken. 37 Milliarden zusätzlich für Kriegsspielzeug?
Selbst das wäre letztendlich vertretbar, wenn die Welt dadurch friedlicher würde.

Die Tatsache, dass die deutsche Verteidigungsministerin zudem auch noch geschichtsvergessen die Konfrontation mit unserem Nachbarland Russland aufrecht erhalten will, diskreditiert sie endgültig zur Plagiatsfigur des „demokratischen Westens“ im Sinne der „Schutzmacht“ USA.

Es sind keine guten Perspektiven.

 

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