Immer wieder: Entsetzen und grenzenlose Wut

Die schlimmen Auswüchse der Massentierhaltung 

Dies ist keine Beschwerde meinerseits, dass Report Mainz mir den gestrigen Abend für den ausgeglichenen Tagesausgang sozusagen „versaut“ hat. Ich will hier gar nicht erst anfangen, zum wiederholten Mal die unendlich abscheulichen und schlimmen Verhältnisse in deutschen Tiermastställen zu schildern. Das hat die Fernsehsendung Report Mainz am 10.09.2019 ab 21:45 Uhr  wiederum gezeigt und angeprangert. Ab der 13:46 Minute ist das Tierschutzthema anzusehehen; es lohnt sich aber auch, die gesamte Sendung zu verfolgen.

Sauen in Kastenständen – Versucht die Politik höhere Standards im Tierschutz zu verhindern? Das Thema in der Sendung vom 10.09.2019 ab der 13:46 Minute des im Blogtext verlinkten Videos. Mutig in der von Fritz Frey moderierten Sendung; zwecklos in der Umsetzung durch die Politik. Drei Jahre nach Magdeburger „Kastenstandsurteil“ werden Muttersauen noch immer rechtswidrig gehalten. Recherchen #REPORTMAINZ und der Umweltorganisation Greenpeace zeigen, dass es in der Haltung von Muttersauen nach dem Urteil kaum Veränderungen. Quelle: SWR

Würden wir alle kein Fleisch mehr essen, dann wäre das Problem gelöst.
Es ist aber allzu leicht, die Schuld an der Tierquälerei den Fleischessern zuzuweisen.
Die angebliche Fleisch-Genusssucht als Rechtfertigung für die aus purer Profitgier handelnde Fleischindustrie und die lobbygesteuerte Politik sind das gemeinschaftliche Übel in unserer Gesellschaft.

Fritz Frey / neugierig – for ever. Kaum ein Tag, an dem Fritz Frey sich und andere nicht fragt: „Wie sieht eigentlich die Wahrheit dahinter aus?“ Kaum ein Tag, an dem er nicht denkt: „Das müsste man für REPORT Mainz mal recherchieren!“ Seit 20 Jahren ist der SWR-Chefredakteur eng mit der Redaktion verbunden, seit 2003 das Gesicht der Sendung. Bild und Text: SWR

Auf der Spielwiese der mächtigen Lobbyisten im Deutschen Bundestag hat die Politik außer leeren Beteuerungen nichts, aber auch gar nichts, entgegenzusetzen. Die hartschlägige Fleischindustrie macht weiter ohne Konsequenzen.
Legislative, Executive und Judikative versagen bezüglich Tierschutz auf ganzer Linie.

Alle in einen Sack
Und wie alle bisher zuständigen LandwirtschaftsministerInnen der BRD, die allesamt als „Einserkandidaten“ für ihre politischen Leistungen angesehen sein wollten, lächelt die derzeitige Landwirtschaftsministerin Klöckner alles eiskalt weg.

Für Bürgerinnen und Bürger sollte gelten: Nicht wegschauen, sondern hinschauen und politisch aufstehen. 

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