Julian Assange – ein Update

„Über Assange und die Schande des Westens“

So heißt der Titel meines Blogbeitrages vom 12. April 2019, also am Tag nach der Festnahme des Whistleblowers am 11. April. Meine und die Gedanken anderer habe ich in dem besagten Artikel beschrieben.

Julian Paul Assange, 2006

Es ist auffällig stillgeworden um Julian Assange seit der gewaltsamen Befreiung aus dem ecuadorianischen Botschafts-„Gefängnis“ in London. Und diese Stille passt absolut in die standpunktlose Berichtssituation der Leitmedien, die nun abwarten, was die „Mächtigen“ mit dem Whistleblowers Assange als Nächstes auskochen. Gäbe es nicht hier und da einige freie, unabhängige Zeitungen und mutige Journalisten und Publizisten, dann wäre nun mal der Meinungs- und Politikeinheitsbrei das tägliche Menü der Masse unserer „informierten“ Einheitsgesellschaft. Gleichermaßen gelten die positiven Ausnahmen auch für politische und  Sachliteratur.

Das Beitragsfoto von Julian Paul Assange, geb. am 3. Juli 1971 in Townsville, Queensland, Australien, stammt aus 2006, also einer Zeit, als er noch uneingeschränkt als Verkünder der politischen Wahrheiten galt. Heute dagegen ist er mehr Verfolgter als Verkünder der Wahrheit. Der von wem auch immer initiierte Haftbefehl wegen angeblicher Vergewaltigung aus 2010 hatte wohl das Ziel, seiner habhaft zu werden um ihn letzten Endes an die USA auszuliefern. Dass die Amis  auf Grund der Offenbarungen durch Assange wie ein geprügelter Hund aufheulten, unterstützt den Wahrheitsgehalt der Assange-Botschaften.
Es ist zu befürchten, dass die westlichen US-Vasallen das Ungeheuerliche tun werden und Assange ans Messer liefern. 

Der Genosse Benedikt Kramp aus dem Nachbardorf Temmels hat mir ein Textbild übermittelt, in dem Julian Assange den Grund dafür liefert, warum die sog. Leitmedienmacher sauer auf ihn sind. Damals, 2012, wie heute, bleibt die Wahrheit wahrhaftig.

Design: Markus Gelau

Was Assange über den oben dargestellten Text hinaus weiter sagte, stammt aus einem Interview, das dieser im März 2012 dem Fernsehsender RT, früher Russia Today gewährte. Eine Minute und 48 Sekunden Interviewdauer, wie sie nicht richtiger und nachvollziehbarer sein können. Die Frage, wen er für seinen schlimmsten Feind hält, beantwortet der Whistleblower mit: 

„Unser schlimmster Feind ist die Unwissenheit“

Das komplette und ins Deutsche übersetzte Assange Interview – hier –

 

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