Neues vom „meistgefürchteten Newsletter der Republik“

Und wenn du nicht mehr weiter weißt, dann such dir einen neuen Feind

Der heißt in zunehmenden Maße RT DEUTSCH (Russia Today DEUTSCH). Diese Feindsuche findet zur Zeit in der deutschen und westlichen Medienwelt statt und trifft vor allem auf Nachrichten und Corona-Hilfeleistungen sowohl aus Russland und auch aus China. Alle Register zu Betrug, Lügen, Fake News und weitere erdenkliche Boshaftigkeiten werden gezogen, um Handlungen und Nachrichten, die nicht aus westlichen Quellen stammen, zu diskreditieren bzw. zu kriminalisieren. Allzu viele Deutsche halten immer noch an der verhängnisvollen Doktrin vom bösen Russen und vom argen Chinesen fest. Jedenfalls ist Widerstand gegen diesen Anti-Russland und Anti-China Hype hierzulande kaum erkennbar.

Ivan Rodionov – leider musste seine Vortragsveranstaltung mit Diskussion anlässlich der von den NachDenkSeiten (NDS) initiierten Pleisweiler Gesprächen am 21. März 2020 wegen der Corona-Krise ausfallen. Foto: RT DEUTSCH

Ivan Rodionov, Chefredakteur von RT DEUTSCH, hat schon wieder mal über den Corona-Virus geschrieben, was in den westlichen Gazetten so als gar nicht passend angesehen wird. Im Leitartikel des aktuellen „meistgefürchteten Newsletter“ berichtet er:

„Der Wettlauf um ein Corona-Medikament ist in vollem Gange, Forscher weltweit suchen mit Hochdruck nach der ersehnten Arznei. Und vielleicht ist das rettende Präparat bereits in Sicht – wenn ja, dann würde es nicht aus einer hochtechnologischen Industrienation kommen. Und wohl nicht von Pharma-Giganten. Kuba, ja, die sonst gern verspottete letzte Insel des Sozialismus, das schwer sanktionierte Kuba liegt dem Ziel möglicherweise am nächsten.
Das kubanische Medikament Heberon hat sich in China gegen COVID-19 als wirksam erwiesen. Das Pharmaunternehmen Profümed aus Sachsen verhandelt jetzt mit der kubanischen Unternehmensgruppe BioCubaFarma über den Export des Wirkstoffes Interferon alpha-2b nach Deutschland.
Wenn es zu einer Produktion in Deutschland kommt, dann könnte diese in 12-stündigen Arbeitsschichten erfolgen, ginge es nach dem Bundesarbeitsministerium und seinem Chef Hubertus Heil. Dazu kürzere Ruhezeiten und Wochenend- sowie Feiertagsarbeit. Das geht aus einem Entwurf hervor, den das Ministerium vorbereitet hat. Die Sondermaßnahmen sollen für bestimmte Berufe und Branchen gelten und sind vorerst bis Ende Juni befristet. So schätzt wohl die Behörde die Dauer der Corona-Krise ein.
Bei Herstellung, Verpackung und Einräumen von Waren des täglichen Bedarfs, Arzneimitteln und Medizinprodukten, in der Landwirtschaft, Energie- und Wasserversorgung, in Apotheken und Sanitätshäusern sowie für Geld- und Werttransporte, Daten- und Netzwerkmanagement soll der Arbeitsschutz radikal gelockert werden. Die Gewerkschaft Verdi meint, darunter sind ausgerechnet die Berufsgruppen – etwa die Krankenpfleger –, die ohnehin in der Corona-Krise überbelastet sind.“

Russisches Transportflugzeug mit Corona-Hilfslieferungen in Italien – LKW mit Aufschriften in Englisch, „From Russia with Love“ und Italienisch, Dall Russia con Amore“. Foto: RT DEUTSCH

Wie kann es sein, dass freiwillige Corona-Hilfeleistungen aus Russland und China in die angeblich feindlich gesinnten Länder des Westens als Verfolgung geopolitischer Interessen gebrandmarkt werden. Wir stellen fest, dass wohl oder übel in unseren Medien über die umfangreichen Hilfslieferungen aus den „Feindesländern“ berichtet wird. Ohne Umschweife folgt dann die Kommentierung auf dem Fuß, das diene hauptsächlich der Ausdehnung von Machteinflüssen.

RT DEUTSCH schreibt hierzu im Newsletter (wohlgemerkt dem meistgefürchteten):
„Folgendes ist passiert: Am vorletzten Wochenende (Anm. etwa 21.03.3030) rief der russische Präsident Wladimir Putin den italienischen Premierminister Giuseppe Conte an. Wie aus einer Meldung des Kreml hervorgeht, bat Conte während des Gesprächs um Hilfe bei der Bekämpfung des Corona-Virus. Seitens italienischer Regierungsvertreter wurde dieser Meldung nicht widersprochen.
Lassen Sie uns von Anfang an klarstellen, dass Russlands Unterstützung für Italien zweifellos sowohl ein starkes mediales als auch ein praktisches Element hatte. Dieser Ansatz hatte jedoch auch Vorteile für Rom, da der Schritt möglicherweise dazu beigetragen hat, einige Leute auf ihre traditionellen Verbündeten auszurichten.
Moskau schickte „Teams von Ärzten, Schutzausrüstung und medizinische Geräte“ in das betroffene Land. Hierbei handelte es sich laut russischer Nachrichtenagenturen um 100 Militärvirologen und Epidemiologen sowie acht medizinische Teams. Am allerwichtigsten aber: Es wurden 600 Beatmungsgeräte geliefert.“ 

Nebenbei darf auch das berichtet werden: Die Einwände gegen China, Russland und Co türmen sich. Kurz nach den Russen, ebenfalls noch am Sonntag, erreichte eine medizinische Brigade aus Kuba die Lombardei, mit 37 Ärzten und 15 Krankenschwestern. Zuvor waren sie in Afrika zur Bekämpfung der Ebola-Krankheit eingesetzt worden.

Prof. Dr. Klaus Püschel war ab 1978 am Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) tätig. 1983 habilitierte er sich, 1985 wurde er zum Professor für Rechtsmedizin ernannt. 1987 obduzierte er zusammen mit dem Chef der Rechtsmedizin Werner Janssen im Auftrag der Familie Barschel den am 11. Oktober 1987 verstorbenen Uwe Barschel. Von 1989 bis 1991 hatte er den Lehrstuhl für Rechtsmedizin an der Universität Essen inne. Seit 1992 ist Püschel Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Text Wikipedia; Foto: Axel Hindemith / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de

Zum Schluss dieses Beitrags noch ein Hinweis auf die gestrige (09.04.2020) Sendung mit Markus Lanz, der den renommierten Hamburger Rechtsmediziner Prof. Dr. Klaus Püchel als Studiogast eingeladen hatte. Kurzum, Püchels Ansatz in der Sendung:
„Virus beeinflusst in völlig überzogenen Weise unser Leben“
Mehr hierzu: Markus Lanz am 09.04.2020 von Minute 20:30 bis Minute 35:20.
Für diejenigen, die die Sendung nicht sehen konnten auch noch der Hinweis auf den Wissenschaftsjournalisten Dirk Steffens, der weitgehend über die Ursprünge der meisten Viren aus der Tierwelt und dem Missbrauch dieser Tiere berichtete. Hochbrisant und interessant von der 52. Minute bis zur 65:15 Minute.
Man muss kein Freund der Lanz-Sendung sein; diese vom 09.04.2020 war besonders aufschlussreich.

Dass RT DEUTSCH bereits im Newsletter (dem meistgefürcheten …) von vor 8 Tagen Prof. Püchel und seine Forschungen zu Corona-Verstorbenen vorstellte, zeigt einerseits die unverkrampfte Berichterstattung von RT DEUTSCH und andererseits die als sorgfältig vorsortierte späte Meldung unserer freien und demokratischen Presseerzeugnisse.

Ein Anmerkung von mir als freiem Blogger:
Die tägliche Brühe, die der „großartige“ US-Präsident und andere Psychopathen täglich absondern, wird uns in allen Facetten serviert.
Nachrichten aus angeblich feindlichen östlichen Quellen finden nur schwer den Weg in die allgemeine Öffentlichkeit. Und wenn sie nur dem Vergleich dienen: jeder der Presse konsumiert, sollte sie täglich zu sich nehmen.

Der Weg dahin: https://deutsch.rt.com/ 

P.S.
Auch darüber berichtet RT DEUTSCH:
Der erste aus der Machtebene der Psychopaten ist vorerst außer Gefecht gesetzt.

Brasilien: Präsident Bolsonaro von Militärs für Dauer der Corona-Krise kaltgestellt
Bei dem „Frankenstein“ aus Nordamerika wird das wohl nicht eintreten.

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