Obama nicht allzuweit weg von Trump

Nochmal Ironie pur: Der gute (wilde) Westen und der böse Osten?

„Our ability to shape world opinion helped isolate Russia right away. (…) Because of American leadership, the world immediately condemned Russian actions.“
Übersetzt:
„Unsere Fähigkeit, die Weltmeinung zu beeinflussen, trug dazu bei, Russland sofort zu isolieren. (….) Wegen der amerikanischen Führung verurteilte die Welt sofort die russischen Taten.“
Diese Worte des amerikanischen Präsidenten Barack Obama bezüglich der Ukraine-Krise im Mai 2014, sind einer Rede des Trump-Vorgängers in der US-Militärakademie West Point entnommen.

Entnommen aus Nachdenkseiten

Wir dürfen nun rätseln, welche Bedeutung die Berichterstattungen unserer deutschen Leitmedien besitzen, in Bezug auf Russland, einschließlich der Ukraine-Krise. Gleichermaßen dürfen wir auch den Maßstab an unsere Politiker legen, die, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in das Horn der US-Propaganda blasen.

Höchste Zeit
Es ist höchste Zeit für den politischen Umbruch in unserem Land, in dem jetzt auch noch eine Verteidigungsministerin namens Kramp-Karrenbauer auf Geheiß der Trump-Administration die Aufstockung der deutschen Verteidigungsausgaben wegen der russischen Bedrohung auf über 80 Milliarden Euro (derzeit 43,2 Milliarden) durchsetzen will. Wie lange lassen sich die deutschen Wählerinnen und Wähler das noch mehrheitlich gefallen?

Dieser Beitrag ist meine (des Bloggers) persönliche Gegenwehr zur westlichen Verteufelung unseres großen Nachbarn im Osten, der sich auch heute wie damals den schlimmsten Diffamierungen ausgesetzt sehen muss. Das alles ist westliche Kriegspolitik pur, die im schroffen Gegensatz zur heutigen westlich-demokratischen Meinungsbildung steht:
Wir sind immer die Guten! 

Wo sonst, wenn nicht auf den NachDenkSeiten (NDS) ist die objektive Beschreibung des von den USA verursachten weltweiten Spannungen zu erwarten?

Mirjam Katharina Zwingli
(aus NDS) lebt als Auslandschweizerin in Deutschland und ist selbständige Unternehmerin. Sie promoviert an der LMU München zum Russlandbild deutscher Leitmedien im Rahmen der Propaganda- und Feinbildforschung. Ihre Studien zur Berichterstattung der deutschen Qualitätspresse über Putin vs. Obama hatten Alleinstellungswert und wurden mehrfach in der Fachwelt referiert.
Frau Zwingli ist Mitglied des deutsch-russischen Forums in Berlin. Sie hielt 2017 eine Rede über ihre Forschung im EU-Parlament in Brüssel beim Europäisch-Russischen Forum. Auf Einladung der russischen Staatsduma war sie Internationale Beobachterin der Präsidentschaftswahlen 2018 in Moskau. Außerdem ist sie Repräsentantin für das Westminster Russia Forum London auf dem europäischen Festland.

Mirjam Zwingli hat eine 140-seitige Masterarbeit zur Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung während der Ukraine-Krise geschrieben. Für die NachDenkSeiten hat sie nun eine gekürzte kritische Analyse der Darstellung Putins und Obamas mit Bezug zur Ukraine-Krise in der Süddeutschen Zeitung verfasst.

Ein lohnender Lesestoff für alle, die immer noch dem Glauben nachhängen, die westlichen Berichterstattungen zum gefährlichen Putin und den bösen Russen wären nichts anderes als die pure Wahrheit.

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