Trump & Co. – die irren Kriegstreiber und Unruhestifter vergiften auch wieder das Jahr 2020

Das allesumfassende Feindspektrum des US-Präsidenten und seiner Vasallen

Das neue Jahr ist noch keine Woche alt und schon wieder liegt der Grauschleier erneuter militärischer und kriegerischer US-Gewaltakte darüber.

Trump zerstört das Gesicht Amerikas. Der Gesichtsausdruck des „mächtigsten Mannes der Welt“ spricht für sich. Das Bild ist ein ARD-Screenshot vom 23.06.2019 und zeigt Trump, wie wir ihn auch in 2020 werden ertragen müssen.

Die Zündler sitzen aber nicht nur in den Vereinigten Saaten von Amerika. In Großbritannien sitzt ein solcher Brunnenvergifter, der sich als Vorbeter konzertierter Russlandfeindlichkeit der westlichen Regierungen und Medien besonders hervortut.

Wo, wenn nicht bei den NachDenkSeiten (NDS), findet man hierzulande im Gestrüpp der Leitmedien die Wiedergabe der hetzerischen und ketzerischen Phantasien, wie dies im folgenden Textauszug von NDS-Redakteur Frederico Füllgraf zu lesen ist. Füllgraf zitiert den britischen Russland-Hasser Nick Cohen, der sich in Hasstiraden geradezu suhlt und dafür auch noch westliche Anerkennung und Gefolgschaft erhält.

„Russische Feindseligkeit ist kaum ein Geheimnis. Schauen Sie sich Putins Propagandasender RT an, von dem Ofcom (Office of Communications) zum Erstaunen aller ernsthaften Journalisten glaubt, dass er die britischen Regeln für Akkuratesse und Unparteilichkeit einhält, und Sie stellen fest, dass das Regime den Westen hasst und antiwestliche Verschwörungen einsetzt, um seine Diebstähle und Verbrechen herunterzuspielen“, predigte der britische Russland-Kritiker (oder -Hasser?).
Zitiert Frederico Füllgraf den Russlandhasser Nick Cohen.

Füllgraf weiter:
„Cohens Attacke vom Januar 2017 war gewiss nicht die erste Kampfansage. Sie signalisierte jedoch eine Wende, nämlich eine Art konzertierter Russlandfeindlichkeit der westlichen Regierungen und Medien, die bei jeder passenden Gelegenheit neu aufgewärmt und operativ eingesetzt wird. So zum Beispiel seit Ende Oktober 2019 in Südamerika. In weniger als zwei Monaten soll „Russland“ zugleich in drei Ländern interveniert haben: in Bolivien, Chile und Kolumbien. Eventuell könnten „Russen“ auch eine Intrige zwischen Greta Thunberg und Jair Bolsonaro gelandet haben.

Verbreiter der Behauptungen sind unter anderem US-Präsident Donald Trump, der politisch schwer angeschlagene chilenische Präsident Sebastián Piñera, die kolumbianische Vizepräsidentin Marta Lucía Ramírez, das Umfeld des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro und der Generalsekretär der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS), Luis Almagro; allesamt Exponenten des ultrakonservativen bis rechtsradikalen ideologischen Lagers. […] .
Die Offenbarung zu diesem Feindkomplex a la USA und USA-Vasallen hier weiterlesen:

Aktuell: Trumps persönliche Gewaltanordnung im Irak.
Die Frage: Wer bremst ihn endlich?

Damit aber nicht genug der feindseligen Tiraden des US-Präsidenten. Der Iran steht immer noch oder auch wieder in seinem Visier. Und seit den Beschuldigungen gegen den Iran anlässlich der Demonstrationen und dem angeblichen Angriff iranfreundlicher Kräfte auf die US-Botschaft in Bagdad ist das Säbelrasseln wieder aufgeflammt. Den verbrecherischen Anschlag im Irak dem Iran anzulasten ist die Tat des Wildgewordenen im Weißen Haus.

Mohssen Massarrat, geb. 14. Mai 1942 in Teheran, ist emeritierter Professor für Politik und Wirtschaft und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. – Foto: mit freundlicher Erlaubnis von Prof. Dr. Massarrat

Am 29.12.2019 erhielt ich von Prof. Dr. Mohssen Massarrat eine eher optimistische Nachricht, in der er eine friedliche Zukunft im Mittleren und Nahen Osten als möglich ansieht. Er bezieht sich hierbei auf einen Friedensplan „Gemeinsame Sicherheit am Persischen Golf“, in dem der iranische Präsident Hassan Rohani die Idee der regionalen Kooperation  und der gemeinsamen Sicherheit in der Region sieht. Dass dieser Friedensplan jetzt schon im Ansatz schlagartig von Trump zerstört wird, bringt sogar die irakische Administration aus der Fassung.

Der brennende Planet Erde nach Trumps Vision. Für den Erhalt und die Erweiterung der Macht ist der Clique um den amerikanischen Präsidenten offenbar jedes Mittel recht. Die Welt muss sich dagegen stellen; entschlossen, aber ohne neue Kriege. Bild: alamy stock photo

„Eine Stange Dynamit in ein Pulverfass geworfen“ überschreibt die Die Süddeutsche Zeitung ihren Bericht vom 3. Januar des neuen Jahres 2020.

Der Friedensvorschlag des Iranischen Präsidenten besäße die Substanz für Frieden in der Region, wenn da nicht wieder der US-Unruhestifter und sein Pseudo-Anhang in diesem Teil der Welt die Vorherrschaft anstrebte, so meine (des Bloggers) persönliche Sicht.

Stimmen zum amerikanischen Terroranschlag im Irak:
hier Russland  **** hier Deutschland

Immerhin habe die iranische Regierung mit ihrem Vorschlag einer Sicherheitsgemeinschaft aller Anrainerstaaten am Persischen Golf den ersten Schritt in die richtige Richtung unternommen, so die Erklärung von Prof. Massarrat.
Ungeachtet dessen, wie man zur Islamischen Republik steht, verdient ihre Initiative die Unterstützung der internationalen Friedensbewegung und der internationalen Gemeinschaft. Es geht dabei in allererster Linie um die Verhinderung eines neuen Krieges und den Aufbau von Friedensstrukturen im Mittleren und Nahen Osten, so Prof. Massarrat abschließend.
Zum Zeitpunkt, als er diese Zeilen schrieb, konnte er nicht abschätzen, wie schnell die Kriegsflammen wieder auflodern.

Ré­su­mé: Der von Prof. Massarrat beschriebene Rohani Friedensplan ist wertlos geworden bevor er von den vertrackten Westmedien in die große Öffentlichkeit gelangte.

Letzte Meldung von heute, 4. Januar 202o: US-Außenminister kritisiert die Europäer

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2 Antworten zu Trump & Co. – die irren Kriegstreiber und Unruhestifter vergiften auch wieder das Jahr 2020

  1. Alfons Maximini sagt:

    Zum Thema ein aktueller Buchtipp: Trump gegen die Demokratie – von Philip Rucker und Carol Leonnig, S-Fischer-Verlag. Unglaubliche interne Vorgänge im Oval Office. Die Welt hängt am Faden eines Vollidioten.
    Absolut empfehlungswertes Buch.

  2. Egon Sommer sagt:

    Prof. Dr. Mohssen Massarrat sandte mir heute die folgende Nachricht mit zwei Kommentaren zu dem Mord an dem iranischen General Ghassem Soleimani zu. Die beiden Kommentare, von Oskar Lafontaine und Wiebke Diehl sind unten verlinkt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Liebe Freundinnen und Freunde,
    anbei erhalten Sie zwei Kommentare mit sich von Main-Stream-Kommentaren abweichenden Einschätzungen. Westliche Medien von der taz über Tagesspiegel, NZZ, FAZ hinaus liefern bei allem Versuch einer Differenzierung trotzdem letztlich eine Rechtfertigung der durch den US-Präsidenten befohlenen Ermordung des hochrangigen und populären iranischen Generals Ghassem Soleimani. Oskar Lafontaines Forderung einer Schließung der US-Militärbasen auf deutschem Boden ist ein längst überfälliger Schritt, um einer Verwicklung Deutschlands in einen US-Krieg vorzubeugen. Es mag auch sein, dass Wiebke Diehl in ihrem Kommentar in der Jungen Welt vom 5./6. Jan. 2020 mit der insgesamt sehr positiven Rolle Soleimanis in der Region übertreibt, ihre Analyse liegt m. E. jedoch bei einer objektiven und ganzheitlichen Betrachtung der Realität näher als die sonst üblichen oberflächlichen Bewertungen.
    Gern schicke ich diese Kommentare einer eigenen Bewertung voraus, die ich Ihnen gern demnächst zusenden werde.

    Mit den besten Grüßen
    Mohssen Massarrat

    Link 1:
    http://www.von-links-gedacht.de/wp-content/uploads/2020/01/Oskar-Lafontaine-zur-Ermordung-Soleimani.pdf
    Link 2:
    http://www.von-links-gedacht.de/wp-content/uploads/2020/01/Wiebke-Diehl-zur-Ermordung-Soleimani.pdf

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