Was wir jetzt am dringendsten brauchen!

90 Eurofighter-Jets, 30 F-18-Jets vom Typ Super Hornet und 15 Boeing EA-18 Growler

Das Beitragsfoto (aus Wikipedia) ist ein retuschiertes Bild, d.h. es wurde gegenüber der ursprünglichen Version digital verändert. Es ist das Werk eines Angestellten der U.S. Navy. Als ein Werk der Regierung der Vereinigten Staaten ist diese Datei gemeinfrei.

„Kramp-Karrenbauer und die Kampfjets: Politisch, moralisch, strategisch und juristisch ein Desaster.“

Damit wäre eigentlich alles gesagt, bzw. geschrieben, wenn da nicht noch die „nukleare Teilhabe“ der Bundeswehr, besser, der Bundesrepublik Deutschland, hoffähig gemacht werden soll.

Mehr hierzu auf den Nachdenkseiten.

Die auf wunderbare Weise zur Bundesverteidigungsministerin avancierte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) müssten derzeit ganz andere Sorgen umtreiben. Die weltweite Corona-Pandemie braucht eine Verteidigungsministerin eigentlich nicht zu interessieren; wenn doch, dann nur am Rande, weil die Bundeswehr einige Corona-Testzentren betreibt. Oder nutzt sie die Corona-Pandemie zur Verschleierung eines riesigen Rüstungs- und Waffendeals aus? Zum Gefallen des US-Präsidenten Trump und seiner Administration?

Die Bundesverteidigungsministerin beim Besuch eines Bundswehr-Corona-Testzentrums in Saarbrücken. Eine mehr als akzeptable und angemessene Aufgabe für die Ministerin. Bild: Screenshot SR Fernsehen.

Glaubt man den Angaben des Politmagazins „Report Mainz“, dann sind derzeit von den 145 Eurofighter nur 10 einsatzbereit. Ähnlich sieht es bei den angeblich überalterten Tornados aus, von denen die Bundeswehr von anfänglich 370 Stück heute angeblich nur noch 90 einsatzbereit stellt.
In dem man hochwertige Güter (absichtlich) vergammeln lässt, schafft man die Gründe für sinnlose Neubeschaffungen.
Angesichts dieser Zahlenspiele braucht man natürlich neues Material. Schließlich benötigt die lebensnotwendige Flugzeug- und Rüstungsindustrie die Milliarden; nicht zuletzt der Arbeitsplätze(!) wegen.

Eurofighter der Bundeswehr beim Start. Bild: Wikipedia – CC BY-SA 3.0 – r ,  Krasimir Grozev

F/A-18F Super Hornet. Dieses Bild ist das Werk eines Angestellten der U.S. Navy, das im Verlauf seiner offiziellen Arbeit erstellt wurde. Als ein Werk der Regierung der Vereinigten Staaten ist diese Datei gemeinfrei.

 

 

 

 

 

 

 

 

Boeing EA-18 Growler – Foto: Wikipedia, gemeinfrei

Nach Angaben der „WELT“ vom 24.06.2019 beträgt der Systempreis für den Eurofighter 130 Millionen Euro das Stück. Für das amerikanische F-18 Kampfflugzeug hat der deutsche Steuerzahler, wenn man dem Beschaffungsprogramm der Schweiz vertraut, nicht weniger als 100 Millionen Euro/Stück zu berappen. Verhältnismäßig billig erscheint dagegen der US-Kampfjet Growler, der laut Wikipedia nur 73 Millionen Dollar (derzeit ca. 68 Millionen Euro) kosten soll und den Panavia Tornado der Bundeswehr als Atomwaffenträger ersetzen soll.

SPD verärgert über Vorstoß von AKK

Nicht abgesprochen sei der Vorstoß der Ministerin, heißt es bei der SPD. Auch die Opposition schäumt vor Wut über das nicht abgestimmte Handeln von AKK. Im Verteidigungsministerium sagt man jedoch, die Sozialdemokraten seien sehr wohl informiert worden. Mit Vizekanzler Olaf Scholz und Außenminister Heiko Maas habe Kramp-Karrenbauer gesprochen; immerhin!
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich sperrt sich schon seit Monaten gegen den Kauf der US-Flieger, weil er mit Trump keine Waffengeschäfte machen will. Auch wegen der Fähigkeit zum Transport von Atomwaffen ist er gegen dieses Geschäft.
Im Verteidigungsministerium heißt es dazu:

Die Fähigkeit sei nötig, damit Deutschland seine Bündnisverpflichtungen erfüllen könne.
Die „nukleare Teilhabe“ ist hier das Stichwort.

Bündnisverpflichtung Atomwaffen?
Die „Verteidigungsarmee“ Bundeswehr soll also Deutschland mit Atomwaffen verteidigen; das ist neu! Hier fehlt nur noch die offizielle Anmaßung, diese sog. Präventivstrategie sei gegenüber den kommunistischen Regimes Russland und China sowie deren „Diktatoren“ Putin und Xi Jinping erforderlich.
Gott sei Deutschland gnädig.

Was zum Schluss des Beitrages hier nicht fehlen darf: Wo Oskar draufsteht ist Lafontaine drin!

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