Zuerst war’s ein Lichtblick

Tierquälerei: Schwarz-Rot will gegen schreckliche Bilder aus Ställen vorgehen – auf sonderbare Art

Grauenhafte Bilder aus deutschen Massen-Tierställen gibt es immer wieder; nun will die Politik endlich dagegen vorgehen. Auch auf dieser Homepage habe ich mehrfach darüber berichtet, was den Tieren in unserem Land und anderswo angetan wird. Mir stockte der Atem, als ich zu vermuten begann, dass die Große Koalition doch noch etwas Vernünftiges zu Stande bringen könnte.

Ich sollte mich gewaltig getäuscht haben. Der Hintergrund dieser Schlagzeile bestätigt noch einmal meine Ablehnung der GroKo im Rahmen des SPD-Mitgliederentscheids. Meine Liebe zur SPD ist weiter auf dem Weg nach unten.

Felix Werdermann, freier Journalist, hauptsächlich für die Wochenzeitung derFreitag schreibend, hat den Koalitionsvertrag auf die Aussagen bezüglich Tierschutz genauer untersucht und kam zu dem fatalen Ergebnis, was es damit auf sich hat, dass die GroKo gegen schreckliche Bilder aus den Ställen vorgehen will.

„Wir wollen Einbrüche in Tierställe als Straftatbestand effektiv ahnden.“

Den Satz habe ich tatsächlich im Koalitionsvertrag gefunden. Unter dem Abschnitt „Landwirtschaft und Ernährung“ ist er versteckt. Man muss nun wissen, welch perverse Absicht hinter dieser Tierschutzmaßnahme(!) steckt, die man mit der Umschreibung ziert, „Deutschland soll beim Tierschutz eine Spitzenposition einnehmen.
Tierschützer, die sich für die gequälten Kreaturen einsetzen, sollen demnach künftig „effektiv“ bestraft werden.

Am besten, sie lesen den kompletten Beitrag von Felix Werdermann, der nachfolgend im PNG-Dateiformat abgebildet ist.

Meinungen und Anregungen zum Thema könnten bei den verantwortlichen Politikerinnen und Politikern vielleicht Nachdenken anstoßen. Die Kommentarrubrik dieses Blogs bietet die offene Kommunikation auch nach oben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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