IPG – das Onlinejournal „Internationale Politik und Gesellschaft (IPG)“ der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)

Martin Schulz zeichnet als Vorsitzender der FES verantwortlich für die Inhalte des Journals

Martin Schulz; mehr zur Person bei Wikipedia.

In Zeiten der digitalen Medien, insbesondere des Internets, ist die Suche nach alternativen Medien a) ein oft fruchtbares Unterfangen und b) ein Erfordernis angesichts der uns täglich vorgeschmeckten Leitmedienbrühe.
Mein erster Verdacht nach Auffinden des IPG-Onlinejournals bestätigte sich nicht: Es handelt sich nicht um ein angepasstes SPD-Organ; aber mit Martin Schulz um einen Verantwortungsträger ohne Fehl und Tadel.
Zur Bundestagswahl 2017 trat Schulz als Kanzlerkandidat der SPD an. Dabei erreichte die Partei mit 20,5 % ihr bis dahin schlechtestes Wahlergebnis der Nachkriegsgeschichte. Für die Herabwürdigung des damals aussichtsreichen SPD-Kandidaten sorgten die sogenannten „Seeheimer“ in der SPD (zu denen er sich selbst einordnete), die es auch bis heute fertigbrachten, die einst blühende Partei ins Nirwana von 14 Prozent zu treten. (Letzteres zu den „Seeheimern“ in der SPD ist meine (des Bloggers Egon Sommer) Sicht, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
Ein beredtes Beispiel für den Niedergang der SPD darf auch das aktuelle Landtags-Wahlergebnis in Baden-Württemberg benannt werden, als die SPD am 8. März 2026 im Keller bei dramatischen 5,5 Prozent der Zweitstimmen landete.
Soviel zu IPG, Martin Schulz und der SPD.

Zurück zur aktuellen Ausgabe des IPG-Onlinejournals vom 12. März 2026.
Redakteur Marcus Schneider hat mit dem Beitrag:

Naher Osten/Nordafrika

Kein Plan

Zwölf Tage Krieg – und Washington droht ein Debakel. Teherans Regime hält durch und versetzt die Welt in einen Ölschock.

eine Folgenbeschreibung des Angriffs durch Israel und die USA auf den Iran verfasst, die uns auch hier in Europa das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Im letzten Satz seiner Abhandlung benutzt der Autor Marcus Schneider die Begrifflichkeit „Thoughts and prayers“ (Gedanken und Gebete).
Den Zusammenhang konnte ich selbst erst aufschlüsseln, nachdem ich aus einer Übersicht mit KI die Beschreibung erhielt, die da lautet:
„Diese beiden Wörter zusammen zu bringen, die eine häufige Bekundung von Mitgefühl nach Tragödien, die oft Unterstützung, Solidarität und geistlichen Beistand ausdrückt. Während manche darin ein tröstendes Gebet sehen, wird die Phrase im Kontext von Gewaltakten oft kritisiert, da sie als Ersatz für tatsächliche politische Maßnahmen und aktives Handeln empfunden wird.“ 

… ohne sie letztendlich zu verstehen.

Die Zeichen stehen auf „schlecht“. Verschlimmert wird unsere Situation durch die beredsame Übereinstimmung des deutschen Regierungsapparates zu dem Treueverhältnis im westlichen Lager sowie der kritiklosen Hinnahme der kriegerischen Handlungen unserer verblendeten Freunde.
Passend zu den zwei vorstehenden Sätzen und nicht zufällig ist der weitere Beitrag im aktuellen IPG-Onlinejournal mit der Überschrift: Politisch bankrott, in dem die Autoren Alexander Schwarz und Arne Bardelle die Tragödie deutscher Spitzenpolitik umreißen. Es ist ein Spiegelbild der Berliner Politik mit Kanzler Merz an der Spitze.

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