Neues Spiel – neues (Un-)Glück?

Der „Weltbeherrscher“ spielt immer wieder und erneut mit dem Feuer

Jens Berger, Redaktionschef der NachDenkSeiten (NDS). Bild: NDS

Furchtlose US-Amerikaner. Nach Russland legt sich die Weltmacht USA nun auch mit China an. Eine weitere Eskalation durch einen weiteren von den US-heraufbeschworenen aggressiven Akt im Vorhof Chinas ist genau das, was die Amis in unserer Welt anrichten und wir in Deutschland/Europa scheinbar dringend brauchen, folgt man der deutschen Außenministerin.

„Europa und allen voran Deutschland sind leider mittlerweile nur noch Randfiguren in diesem globalstrategischen Konflikt einer stagnierenden und einer aufsteigenden, kommenden Supermacht. Die deutsche Außenministerin Baerbock hat sich bereits klar mit den USA in der Taiwan-Frage solidarisiert und versprach Taiwan gestern die volle deutsche Unterstützung im Falle einer „chinesischen Aggression“. Anstatt auf diplomatischem Wege mäßigend auf die USA einzuwirken, hat sich die Bundesregierung offenbar dazu entschlossen den USA in blindem Kadavergehorsam überall hinzufolgen. Das ist traurig und erbärmlich, aber auch nicht überraschend.“

Bei Baerbock liegt die Betonung auf „bock“, denn sie macht den Bock zum Gärtner. Bei der Suche nach dem Ursprung der Redewendung habe ich bei GEO.de die passendste aller Erklärungen gefunden:
„Den Bock zum Gärtner machen“ bedeutet, dass jemandem eine Aufgabe übertragen wird, der dafür völlig ungeeignet ist. Schlimmer noch: der das Gegenteil von dem bewirkt, was er eigentlich erreichen soll!
Im Klartext: Diplomatie!

Laut SPIEGEL Ausland hat unsere taffe Außenministerin mit einer Titelgeschichte Deutschland an die vorderste Front katapultiert. „Baerbock sagt Taiwan Unterstützung bei möglichem Überfall zu“ lautet der martialische Titel bei Spiegel.de am 2. August 2022.

Die Welt brennt und die USA zündeln weiter

MIt diesem Artikel bringt NDS-Chefredakteur Jens Berger den schwelenden Taiwan-Konflikt auf den Punkt. „Annalena Baerbock erklärt den USA derweil in der „Taiwan-Frage“ ihre volle Solidarität und schlägt sich damit abermals auf die Seite der Kriegstreiber“,
steht im Öffnungstext von Bergers Beitrag geschrieben.

China und das vorgelagerte Taiwan. Die Ein-China-Politik der Vereinigten Staaten wurde erstmals im Shanghaier Kommuniqué von 1972 dargelegt: „Die Vereinigten Staaten erkennen an, dass die Chinesen auf beiden Seiten der Straße von Taiwan behaupten, dass es nur ein China gibt und dass Taiwan ein Teil Chinas ist. Die Vereinigten Staaten stellen diese Position nicht in Frage.“Gefunden bei ZEIT-Online. Bild: Wikipedia

Mein Blogbeitrag vom 16. April 2022 „Sind wir denn alle verrückt geworden?!“ ist in dem Zusammenhang mit dem heutigen Beitrag nicht allzu fern. Annalena und ihre Gesinnungsbrüder und -schwestern sind überall dabei, wenn es um Waffen und Krieg geht. Es sollte zumindes politisch mit dieser Rasselbande bald enden.

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2 Antworten zu Neues Spiel – neues (Un-)Glück?

  1. Theo Sommer sagt:

    Man könnte auch davon sprechen, dass die deutsche Regierung einen außenpolitischen Baerbock nach dem anderen schießt.

  2. Cetzer sagt:

    „Baerbock sagt Taiwan Unterstützung bei möglichem Überfall zu“
    Außer der Fregatte Bayern (die den Weg kennt) diesmal auch das Super-Schlachtschiff Franken und die Rudergaleere Bielefeld, vielleicht mit Baerbock in personam als Galionsfigur und dem Ersatz-Papagei Sascha Lobo.

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