Widersprüche auf allen Ebenen

Ampelpolitik in der aggressiv-scheinheiligen Offensive; ein gefundenes Fressen für die deutschen Leitmedien

Ist in der aktuellen Politik ein Wandel eingetreten? Sieht Kanzler Olaf Scholz die vernichtende Flutwelle auf das Land zukommen?
Glaubt man der Nachrichten-Plattform t-online, dann liest es sich in einer Überschrift so: „Bundesregierung soll seit Monaten Waffenlieferung blockieren“
Um die Glaubwürdigkeit dieser „gepressten“ Nachricht zu unter untermauern, beruft sich t-online auf einen Bericht in der „Welt“, die Bundesregierung blockiere laut einem Bericht seit Monaten Bitten der Ukraine um weitere Waffenlieferungen. Diese seien in den vergangenen zehn Wochen wiederholt durch ukrainische Diplomaten im Bundesverteidigungsministerium vorgebracht worden, hieß es am Freitag. Dort, sowie im Kanzleramt von Olaf Scholz (SPD), seien die Anfragen dann aber offensichtlich auf Eis gelegt worden.

Drei, bei denen der Groschen wohl nicht fallen wird. Bild: Screenshot WELT-Nachrichtensender

Sollte in Berlin der „Groschen gefallen“ sein? Glaube ich eigentlich nicht, solange gewisse Berliner Ampelkantonisten ihre Forderungen nach Lieferung schwerer Waffen ungestraft und offiziell als politische Leitlinie missbrauchen. Wem der Begriff „schwere Waffen“ nicht so recht geläufig ist, kann das mörderische Gerät hier kennenlernen. Im oben verlinkten t-online Artikel oder hier, klärt das Bundeswehr-Video auf.

Der Unwille wegen der Kriegseinmischung Deutschlands und die wirtschaftlichen Folgen der unsinnigen Sanktionen, die unser Land in den Ruin treiben können, wird erstmals offiziell für Bundeskanzler Olaf Scholz zur Nagelprobe. Alles hat einen Anfang!

Die Kreishandwerkerschaft Halle-Saalekreis hat heute einen Brief an den Kanzler geschrieben. Darin fordert sie das Ende der Sanktionen gegen Russland, so t-online in seiner aktuellen Ausgabe vom 19.08.2022.

Die Kreishandwerkerschaft Halle-Saalekreis in Sachsen-Anhalt hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, alle Sanktionen gegen Russland zu stoppen. In einem Offenen Brief, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorlag, fordern die Handwerker zudem Verhandlungen zur Beendigung des Krieges gegen die Ukraine. Mehr dazu hier!

Offensichtlich schlägt dieser Brief hohe Wellen im Land. Dass ausgerechnet die ansonsten doch eher an kriegslüsternen Berichten interessierten großen Medien diesen Brief aus der Feder einer relativ doch kleinen Handwerkerorganisation im Osten Deutschlands in voller Breite an die Öffentlichkeit tragen, ist äußerst bemerkenswert. Soll damit ein Angriff auf die Politik Deutschlands, bzw. der Ampelkoalition inszeniert werden. Die tägliche Kriegsberichterstattung hat bei vielen Bürgerinnen und Bürger zur Gewöhnung geführt; ein Grund für den Themenwechsel?

Nachfolgend habe ich die in den letzten zwölf Stunden in den deutschen Medien breit aufgemachten Berichte gesucht und gestaunt. Neben t-online – das nicht mehr der Deutschen Telekom angehört, sondern nur die Bezeichnung „t-online“ für ihren Maildienst vertraglich mit dem neuen Eigentümer vereinbart hat, sind viele mir bekannte „Leitmedien“ auf den Propagandazug aufgesprungen. Die Kreishandwerkerschaft Halle-Saalekreis wirds erfreuen.

Die WELT schrieb heute: Handwerker-Brief-an-Scholz: „Wollen Sie wirklich Ihr Land opfern?“ – Handwerker fordern Stopp der Russland-Sanktionen

Das RedaktionsnNetzwerk Deutschland (RND) mit identischer Überschrift: Offener Brief an Scholz: „Wollen Sie wirklich für die Ukraine Ihr Land opfern?“

Der SPIEGEL schreibt: Handwerker aus Sachsen-Anhalt verlangen Ende der Russlandsanktionen

FOKUS-ONLINE titelt mit: Wut-Brief an Scholz: „Wollen Sie wirklich für die Ukraine Ihr Land opfern?“

Die Süddeutsche Zeitung schreibt auf SZ.de: Konflikte – Halle (Saale): Handwerker fordern Stopp der Russland-Sanktionen

Auch die im hohen Norden heimische OSTSEE-ZEITUNG überschreibt mit: Offener Brief an Scholz: „Wollen Sie wirklich für die Ukraine Ihr Land opfern?“

Auch im Süden des Landes heißt es bei der Augsburger Allgemeine: Brief an Scholz: Handwerker fordern Stopp der Russland-Sanktionen

Der Münchener Merkur bemerkt auf Merkur.de: Handwerkerschaft fordert von Scholz die Beendigung aller Sanktionen gegen Russland

Auch die Berliner Zeitung hat Wind vom Brief der Handwerker bekommen: Handwerker fordern Sanktionsstopp: „Wollen Sie Deutschland aufs Spiel setzen?“

Die vorstehende Auswahl an Berichtsquellen, die beliebig weiter zu führen wäre, verweist auf ein gewaltiges flächendeckendes Medien-Echo. Es stellt sich nun die Frage nach der Eintagsfliege oder ob daraus ein Fliegenschwarm entsteht, der in der Masse die Berliner Ampelkoalition für ein anderes Denken belästigt. Kommen auch weitere Industrie- und Wirtschaftszweige nun auf die Idee, in Berlin auf Sturm zu blasen?
Es lohnt sich, die, wenn auch nur leicht unterschiedlich stimmungsgefärbten Beiträge einschließlich tangierender Anmerkungen, zu lesen.

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