Eine Kette von Unglaubwürdigkeiten in der oberen deutschen Politikerklasse bestätigt nur den derzeitigen Verlauf
Der überfällige Rücktritt des CDU-Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn lenkt den Blick zunächst auf seinen bisherigen Chef, den Bundeskanzler Friedrich Merz. Auch dessen politische Unglaubwürdigkeiten finden sich kaum im Blickpunkt der Presseorgane, die man allgemein zu den führenden glattgebürsteten Leitmedien zählt. Nachrichten dieser Art begegnen uns höchstens in den sog. alternativen Nachrichtenquellen.
Über Spahn ist in der Vergangentheit (Maskendeals) und besonders gegenwärtig in Sachen Leihmutterschaft ausreichend berichtet worden.

Die Kette der Unglaubwürdigkeiten ist leider so vielfältig, dass vieles schon wieder in Vergessenheit geraten ist. Die schweizerische Internetplattform „INFOsperber“ hat im heutigen Newsletter einen bemerkenswerten Artikel aus der Feder von Frau Dr. Martina Frei veröffentlicht, der auf die Titelzeile am Anfang dieses Blogbeitrags verweist.
Es ist erstaunlich, wie die Glaubwürdigkeit, das angeblich höchste Gut in der Politik, schnell unter der Decke „Vergessen“ verschwindet.
Die von Bundeskanzler Merz an Jens Span gerichtete Bemerkung, «Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut», muss bei politikaffinen Menschen, zu denen auch ich mich als Blogger in aller Bescheidenheit zähle, geradezu die Erinnerung ausbuddeln, die Frau Dr. Frei im folgenden und hier verlinkten INFOsperber-Beitrag nachvollzieht.
Lesen Sie hier:
«Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut»

Die Aufzählung der Unglaubwürdigkeiten in der Politik könnte man über Jahrhunderte hinweg niederschreiben; aber die letzten Jahrzehnte sagen bereits deutlich was gemeint ist. Sie zählen meines Erachtens zu den ärgsten Übeln jedweder politischer Denk- und Handlungsweisen.
In der Politik und in den Medien führt der Verlust von Glaubwürdigkeit rasch zum Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit. Die Handlungsfähigkeit oder der Erfolg von Personen und Institutionen wird massiv eingeschränkt und/oder gestört. Zur Zeit feiert der Verlust von Glaubwürdigkeit Hochkonjunktur
