„Wir stehen buchstäblich im Fadenkreuz Moskaus“

[…], sagt der deutsche Verteidigungminister Boris Pistorius. Wäre er doch besser Oberbürgermeister von Osnabrück geblieben!

Pistorius hat recht: „Wir stehen buchstäblich im Fadenkreuz Moskaus“. Aus diesem Grund hat der um Deutschlands Schicksal besorgte deutsche Verteidigungszampano den ersten der bestellten F-35-Atombomberflotte bei den US-Amerikanern in Empfang genommen und somit gleichzeitig die Abhängigkeit von den USA zementiert.
Der Titel von NachDenkSeiten (NDS)-Redakteur Tobias Riegel meint aber etwas total anderes und stellt in seinem Eingangsstatement richtigerweise fest:

NDS-Redakteur Tobias Riegel. Bild: Screenshot NDS

„Aber wer hat uns denn in dieses Fadenkreuz einer Atommacht manövriert? Und wer sorgt dafür, dass wir da schleunigst wieder rauskommen? Bei der Warnung vor möglichen russischen Reaktionen auf die einseitig feindliche deutsche Russlandpolitik treffen sich Anhänger und Kritiker der Ukraine-„Hilfe“. Aber sie ziehen gegensätzliche Lehren daraus: Die Bundesregierung nutzt und eskaliert diese selbst hergestellte Gefahr, anstatt sie bannen zu wollen.“

Allen, die noch davon träumen, „den Russen werden wirs zeigen“, sollten den NDS-Artikel lesen und im Nachhinein ihren Traum nochmals selbstkritisch überprüfen.

Pistorius hat recht: „Wir stehen buchstäblich im Fadenkreuz Moskaus“

Wer nun die ab 2029 von bundesdeutschen Insidern entfachte Angstdebatte immer noch als bare Münze nimmt, sollte bereits jetzt am Bau seines privaten Atombunkers beginnen. Der Staat wird ihm nämlich im Fall des russischen Überfalls keinen Schutz bieten.

Also nochmal genau nachlesen, was wichtig ist und was ansteht; aber an der richtigen Stelle.

Bild KI-Generiert und ohne Worte.

Definition Zampano (Verteidigungszampano): Eine Person, die sich wichtig macht, sich in den Vordergrund drängt oder vorgibt, alle Fäden in der Hand zu haben.

Aber nicht nur er: Die derzeitige Bundesregierung ist, bis auf Ausnahmen, eine Ansammlung von Zampanos, mit einer Führungsfigur an der Spitze, die nicht Pistorius heißt.

Zum Vorschaubild: F-35, Bild: Wikipedia.


Zur F-35-Beschaffung noch ein Bonbon aus dem deutschen Bundestag aus dem Jahre 2023 (Deutscher Bundestag – 20. Wahlperiode – Seite 55 – Drucksache 20/5289:
Der Abgeordnete Jan Korte (DIE LINKE) fragt nach:
Aus welchen Gründen zahlt die Bundesregierung
für ihre F-35-Kampfjets mit 286 Mio. Euro
pro Stück 119 Mio. Euro mehr als die Schweiz
(www.merkur.de/politik/kritik-f35-kampfjets-bundeswehr-verteidigungsministerium-kauf-usa-deal-schweiz-christine-lambrecht-91970775.html; bitte Gründe und ggf. Mehrbetrag für Ausrüstung auflisten), und inwieweit wird es der Bundeswehrbzw. Luftwaffe im Falle eines möglichen Austritts der USA aus der NATO, wie ihn Ex-Präsident Donald Trump laut Medienberichten für eine zweite Amtsperiode geplant hatte, möglich sein, das Kampfsystem auch ohne Unterstützung der USA bzw. von US-Rüstungskonzernen zu betreiben (www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_91774330/ex-berater-bolton-trump-waere-wohl-aus-der-nato-ausgetreten.html)?

Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Hitschler vom 17. Januar 2023
Zu den konkreten Kosten und dem Leistungsumfang der Schweizer Beschaffung liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor. Zu den Einzelheiten der Preiskalkulation für die Beschaffung des Systems F-35 durch Deutschland wird auf die als „VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH“ eingestufte Ausschussdrucksache des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages verwiesen. Mit Blick auf die Mitgliedschaft der USA in der NATO beabsichtigt die Bundesregierung nicht, sich zu hypothetischen Fragen zu äußern.

Alles gut? Wir habens ja!

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