Zeitenwende – Alle Ziele sind (fast) errreicht!

USA und der westliche militärisch-industrielle Komplex haben vorerst auf ganzer Linie gesiegt

Trotz der durchdringenden Wahrheiten aus der Feder von Kurt Tucholski,

1. Alle Kriegsherren haben einen gemeinsamen Feind: die Wahrheit
2. Kein Volk ist besser oder schlechter als dein eigenes
3. Jeder Krieg ist eine Niederlage. Denn Krieg vernichtet Leben
4. Wer Kriege im Namen Gottes führt, ist stets des Teufels
5. Es gibt weder gerechte noch heilige Kriege

ist diese Welt keinen Schritt weiter gekommen und nicht besser geworden!

Die o.g. Ziele kennen vermutlich alle; ich verzichte deshalb auf eine erneute Aufzählung. Wer sie dennoch wieder erinnern möchte, kann dies in ausreichendem Umfang in zurückliegenden Blogbeiträgen einschließlich verlinkter Artikel einsehen.

Vor einiger Zeit habe ich bereits auf eine Schreibpause in diesem Blog hingewiesen und auch für zehn Tage durchgehalten. Ich fühle mich aufgrund der täglichen entsetzlichen Nachrichtenschwemme verschiedenster Ursprünge nicht mehr in der Lage, meine persönlichen Standpunkte jeglicher Art als Blogger zu beschreiben.
Die heute wiederum in den Medien aufbereiteten „mutmaßlichen“*) Untaten russischer Soldaten heizen die Stimmung und somit die Ausdehnung der Kriegsgefahr derart an, dass es mir jede weitere öffentliche Verlautbarung verbietet.

Aus diesem Grund verabschiede ich mich auf absehbare, möglicherweise auch auf nicht absehbare Zeit von allen Besucherinnen und Besucher dieser Seite. Wer mich kennt, kennt auch meinen geflügelten Satz: Die Hoffnung (auf bessere Zeiten) stirbt zuletzt.

*) „mutmaßlichen“ deshalb, weil die „Grüne“ Marie Luise Beck die grausamen Bilder aus der Ukraine beschrieben hat und die Moderatorin Anne Will dann vorsichtig die Formulierung „mutmaßlich“ einfließen ließ.

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1 Antwort zu Zeitenwende – Alle Ziele sind (fast) errreicht!

  1. peter trauden sagt:

    Lieber Herr Sommer,

    ganz ehrlich gesagt, erstaunt mich Ihre Reaktion nicht.
    Wer sich die Artikel zum Ukrainekrieg auf den NACHDENKSEITEN ansieht, kann sehr schnell feststellen, dass bei allem Werben um Verständnis für Putins Russland eines komplett fehlt; dass Russland in ein völkerrechtlich anerkanntes, unabhängiges Land eingefallen ist und seitdem Tod und Verderben Tag für Tag nicht nur hinnimmt, sondern bewusst verursacht. Dass Putins „Vorgänger“ Medwedew nun verbreitet, die Ukraine müsse man mit Hitler-Deutschland vergleichen, welches man in heroischem Kampf „befreien“ müsse, um ein neues Eurasien von Portugal bis Wladiwostok zu schaffen, erscheint mir als finaler Beweis, dass es tatsächlich ausschließlich darum geht, die alte Sowjetunion – inclusive einiger zusätzlicher neuer Satelliten – auferstehen zu lassen. Das kann ich nur noch als hellen Wahnsinn bezeichnen.
    Nun unterstelle ich Ihnen, Herr Sommer, dass Sie ein freier Geist sind, ausgestattet mit genügender Moral. Das habe ich aus Ihren zahlreichen Beiträgen herauslesen können. Und deshalb finde ich es in Ordnung, dass Sie – wenn schon nicht in offene Opposition zu den Autoren der NACHDENKSEITEN gehend – dann doch nicht weiter in deren Sinn schreiben wollen. Und deshalb wünsche ich mir, dass dieser Sch….krieg bald vorbei sein möge und wir uns auch wieder über die mehr oder weniger alltäglichen politischen Vorgänge bei uns und in der Welt mit Ihnen unterhalten können.
    Ich würde mich freuen.

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