1. Brexit – Ausverkauf des Vereinigten Königreiches? 2. Wie Deutschland gespalten wurde!

Zu 1. Nach dem Brexit : Boris Johnsons Vater beantragt französischen Pass

Boris Johnson, britischer Premier und Trump-Verschnitt, wird seinen Vater ungläubig angestarrt haben, als dieser ihm offerierte, Staatsbürger der EU bleiben zu wollen. Stanley Johnson hat nun die französische Staatsbürgerschaft beantragt. Mehr dazu in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ.NET) vom 01.01.2021.

Vater Stanley und Sohn Boris Johnson liegen vermutlich politisch auf entgegengesetzten Polen. Viele Briten sind Stanley bereits vorausgeeilt und es werden voraussichtlich noch viele Richtung Europa folgen. Bild: Montage aus Einzelbilder Wikipedia

Zu 2. Wilhelm Domke-Schulz – Buchrezension: „Wie Deutschland gespalten wurde“

Das Buch des scharf-links orientierten Autors Ulrich Heyden, entstand als bemerkenswerte Überarbeitung seiner Magisterarbeit an der Historischen Fakultät in Hamburg von 1990. Eine Abhandlung, die an Aktualität und mitunter leider sehr bestürzenden Parallelen zur Gegenwart nichts eingebüßt hat. Heyden stellt hier den Kontext zur jüngeren Zeitgeschichte Gesamtdeutschlands her.

„Ein Riss geht durch die deutsche Gesellschaft, wie schon lange nicht mehr. Angefeuert durch die immer brachialer werdende, völlig einseitig, transatlantisch dominierte Ideologisierung in der deutschen Politik und in den deutschen Leitmedien, die sich einem ergebnisoffenen demokratischen Dialog unterschiedlicher Meinungen strikt verweigern und Bürger oder andere Staaten nur noch in Gut und Böse unterteilen.“

So beginnt der erste Absatz einer Rezension, die Wilhelm Domke-Schulz, Autor und Medienwissenschaftler, verfasst hat.
Das Buch, „Wie Deutschland gespalten wurde“, von Ulrich Heyden, beschreibt unmittelbar und deutlicher Sprache den derzeitigen Zustand unseres Landes.
Für politisch interessierte Menschen ist Heydens Buch die von Fremdeinflüssen befreite Beschreibung Deutschlands, auch im internationalen Kontext.
Sehr bemerkenswert für einen eher linken Autoren ist der Hinweis auf Helmut Kohl, der 1995 im Deutschen Bundestag die weise Feststellung traf:

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“.

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