Bauchschmerzen nach der Wahl

Dennoch Grund zur Freude im Wahlkreis Trier

Ein besonderer Grund zur Freude: Verena Hubertz hat das Direktmandat für den Wahlkreis Trier gewonnen.

Verena hat gut Lachen. Der Gewinn des Direktmandats im Wahlkreis Trier ist für die Starterin in den politischen Berliner Betrieb seit Karl Diller im Jahre 2002 wieder gelungen. Foto: Annika Krüger

Der SWR hat in einem Sonderbericht von heute, 27.09.2021, 10:06 Uhr das Geschehen im Wahlkreis Trier umfassend gewürdigt.

Wahlkreis Trier: Verena Hubertz von der SPD gewinnt

Das Bundesergebnis – wenn nicht die Vernuft obsiegt, wird’s problematisch
Trotz herber Verluste will Armin Laschet weiter Kanzler werden – auch als Zweitplatzierter. Das ginge nur mit Grünen und FDP. Eine „Zukunftskoalition“ nennt er das. Söder spricht von einem „Bündnis der Vernunft“ – schreibt die FAZ auf faz.net am Wahlabend um 23:18.

Und ich fürchte, er könnte es werden!

Bei der Suche nach einem Erklärungsbild stieß ich auf un_möglich im Zusammenhang mit dem Geschwurbel der CDU/CSU-Protagonisten, bei dem Wahlsieger Olaf Scholz zum Antagonisten wird. Bild: Pixabay

Was bleibt einem übrig, als das nun zu erwartende Gerangel hilflos mit anzusehen, wenn die geballte Mediensippe die Trommeln rührt, um zur angeblichen Rettung der Wirtschaft und der Arbeitsplätze die konservative Mitte des Volkes zu überzeugen, wer Sieger sein darf oder sollte.

Als Wähler und Blogger habe ich meinen persönlichen Eindruck nach der Wahl in den voranstehenden Textabsätzen vorsichtig formuliert. Möge es anders kommen!

Außerdem maße ich mir nicht an, eine eigene Wahlanalyse zu skizziern, kenne ab die Quelle, aus der man schöpfen kann.
NachDenkSeiten-Chef Albrecht Müller, Redakteur Jens Berger und Gastautor Christian Goldbrunner sind aufgrund jahrelanger politischer Erfahrung geradezu prädestiniert, nüchtern zu analysieren.

Die umfassende Analyse der Bundestagswahl 2021 und ihrer Ergebnisse ist für politisch versierte Bürgerinnen und Bürger die Essenz der Wahl vom 26. September 2021.

Zum Einschwingen auf den NDS-Text und zur Abrundung ein paar Twitter-Ausrufe, die am Ende der NDS-Analyse u.a. die protagonistischen Wahlbewertungen spiegeln.

Satire:

Söder: Nach 16 Jahren wollen die Menschen Veränderung. Und deshalb wollen sie nicht Scholz, sondern die Union.
Kannste dir nicht ausdenken.
Quelle: extra3 via twitter

#Laschet sieht trotz historischer Verluste Auftrag zur Regierungsbildung. Motto: Es ist besser, irgendwie zu regieren, als gar nicht zu regieren.
Quelle: extra3 via twitter

Bereits jetzt die eindeutigen Wahlsieger: die Unionsabgeorndeten, die bei der Wahlrechtsreform durchgesetzt haben, dass drei Überhangmandate nicht ausgeglichen werden.
Quelle: extra3 via twitter

Annalenas unglaubliche Reise von Platz 1 auf Platz 3: Der Wahlkampf der Grünen wird verfilmt! „Der WählerShrek“
Quelle: extra3 via twitter

Das Scholz-Prinzip: Dank Erinnerungslücken zum Erfolg!
Quelle: extra3 via twitter

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1 Antwort zu Bauchschmerzen nach der Wahl

  1. Kühn Peter sagt:

    Regieren darf, wer Mehrheiten hinter sich versammelt.
    Auch wenn es mir als „Linkem“ nicht gefallen würde, aber so ist Politik. Schon länger als es CDU/CSU und FDP gibt.
    Bleibt abzuwarten, wie sich die Jungliberalen Grünen verhalten. Wenn diese auch nur ein bisschen Rückgrat haben, werden sie Olaf Scholz zum Kanzler wählen. Wenn nicht, wird die nächste Wahl kommen.

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