Die Hochwasserkatastrophe

Gabor Steingarts MorningBriefing zur Jahrhundert-Katastrophe 2021

Das verschmitzte Konterfei des Herausgebers sollte nicht über die Ernsthaftigkeit und Tiefe der Berichterstattung hinweg täuschen. Flutkatastrophe: Stunde der Realpolitik ist der Inhalt von MorningBriefing. Bild: Screenshot

Ich habe lange überlegt, inwiefern es mir als einfachem Blogger ansteht, ein persönliches Meinungsbild zu der sehr schlimmen und verhängnisvollen Hochwasserkatastrophe abzugeben bzw. zu veröffentlichen, das unsere Medien wochenlang mit Dauer-Nachrichten versorgen wird. Was zählt, ist der im vorhergehenden Blog geschriebene Begriff: Solidarität mit den betroffenen Menschen.
Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen als die am stärksten heimgesuchten Teile Deutschlands und weitere Gebiete in deutschen Bundesländern stehen dabei im Brennpunkt. Aber auch das benachbarte Belgien und weitere Länder Mitteleuropas gehören zu den am schlimmsten betroffenen Gebieten.

Nicht um es mir leicht zu machen, sondern um die Fakten des Geschehenen richtig in den Vordergrund zu rücken, ist meine Intension für diesen Blog. In unserer modernen industriellen Gesellschaft derart hilflos dem Unglück ausgeliefert zu sein, ist die Substanz, um diese Jahrhundertkatastrophe zu beschreiben. Die tiefe Ernsthaftigkeit eröffnet MorningBriefing-Autor Steingart mit zwei aufschreckenden Sätzen:

„Die Dekarbonisierung der Produktion im globalen Maßstab ist ein Jahrhundertprojekt. Deshalb wäre kurzfristig nicht das Verhindern, sondern die Beherrschbar-Machung des Klimawandels das realpolitische Gebot der Stunde. Wenn wir Deutsche schon die Kipppunkte des globalen Klimas nicht beeinflussen können, so doch wenigstens das Wegkippen von Menschen hierzulande.“

An anderer Stelle des Blogs hatte ich schon früher auf Gabor Steingarts täglichen Newsletter hingewiesen. Die persönliche Anrede sollten sie übersehen; der Inhalt ist die Substanz.

Hier gehts zur Webversion von Gabor Steingarts MorningBriefing vom 19.07.2021

So ganz frei von persönlicher Meinungsbildung bin ich ganz und gar nicht. So stach mir im MorningBriefing vom 19.07.2021 die „Hitparade der Klimasünder“ ins Auge, wobei der erste Anschein China als den mit Abstand größten Klimasünder anprangert. Man muss es real betrachten um ein Urteil über die aus westlicher Sicht „bösen Chinesen“ herzuleiten.

Bei rechnerischer Darstellung in absoluten Zahlen ergeben sich folgende Werte:
pro Kopf/Jahr Emissionen USA – ca. 15,03 Tonnen – 329.064 Millionen Einwoner
pro Kopf/Jahr Emissionen China – ca. 6,84 Tonnen
1.433 Milliarden Einwohner
pro Kopf/Jahr Emissionen Deutschland – 8,40 Tonnen83.517 Millionen Einwohner

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