Eiertanz der ehrbaren Nato-Mitglieder

Die westliche Wertegemeinschaft kennt nur ihre Werte, oder das was sie dafür hält

Was unter der Hauptüberschrift als „ehrbar“ gilt und in der Zweitüberschrift als (falsche) Selbsteinschätzung daherkommt, ist für unbedarfte Bürgerinnen und Bürger in höchstem Maße eine Beschimpfung der Guten. Ist jemand aber in der Lage, das Wertegefüge des einzigen weltweit bestehenden US-gesteuerten militärischen Bündnisses zu hinterfragen, dann muss er damit rechnen, in der westlichen Gesellschaft als Nestbeschmutzer eingeordnet zu werden.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg mit US-Außenminister von Trumps Gnaden, Mike Pompeo (2018 – 2021). Die Weichen für die Konfrontation zum Entstehen des Ukraine/Russland-Konflikt waren zum Zeitpunkt des Fotos (2019) bereits gestellt. Pompeo war vor der Übernahme des Außenamtes CIA-Direktor und somit prädestiniert für Trumps „AMERIKA FIRST“. Das Foto: Wikipedia – Ein Werk der US-Regierung, das gemäß 17 U.S.C. § 101 und § 105 und den Copyright-Informationen des Ministeriums gemeinfrei ist.

Sicher ist es „das souveräne Recht aller Staaten Europas“ betont die NATO immer wieder, wenn das in ihren sicherheitspolitischen (wessen?) Interessen liege. Allen voran ihre Sprechpuppe von US-Gnaden, Jens Stoltenberg. Was immer man unter diesen sicherheitspolitischen Interessen der Staaten verstehen will, es sind die neutralen Staaten, die bisher die sichersten waren und von niemenden bedroht wurden. Europäische Beispiele gefällig? Österreich, Schweiz, Schweden, Finnland sind in den Jahrzehnten seit Ende des 2. Weltkrieges nie in die Gefahr geraten, sich fremden Mächten unterwerfen zu müssen. Schweden und Finnland haben sich offenbar und leider anderen Überlegungen untergeordnet.

Trump hat es ausgesprochen; die anderen handeln danach. Bild: Pixabay

Die Ukraine konnte den Milliardengeschenken der US-Amerikaner nicht widerstehen und verpasste die Chance, ein neutrales Land zu bleiben, statt den Nato-Außenposten an der Haustür zu Russland anzustreben. Als Puffer zwischen den zwei Blöcken wäre ihnen alles andere widerfahren, als zwischen den Blöcken zerrieben zu werden. Die europäischen Staaten haben versagt; den US-Amerikanern ist der Krieg in Europa letztendlich egal, solange sich die Dinge in ihrem Sinne entwickeln. Wir wissen es mittlerweile bis hin zum Erbrechen: siehe Abbildung!

Was hat diesen Blogbeitrag angeregt?
INFOsperber ist das Organ der «Schweizerische Stiftung zur Förderung unabhängiger Information» SSUI. Der Slogan: «Infosperber sieht, was andere übersehen» ist für mich als privatem Blogger unabhängige Informationsquelle für Nachrichten aus der Alltags- und Gesellschaftspolitik, die von den Großmedien schon mal liegen gelassen werden.

Der aktuelle Anlass ist ein Beitrag des deutschen Journalisten und Publizisten Andreas Zumach zu der von mir gewählten Blog-Überschrift.

Bei INFOsperber heißt das: NATO-Staaten müssen sich nicht an die gemeinsamen Werte halten

Auch das sollte man wissen!
In einem weiteren Beitrag bei INFOsperber kommentiert Helmut Scheben am 22.07.2022:  US-Analysten fordern in führenden Zeitschriften einen langen Abnützungskrieg in der Ukraine, um Russland in die Knie zu zwingen
Wie das klingt, zeigt ein Ausschnitt aus diesem Kommentar:
[…] „In die gleiche Kerbe wie Brathwaite und Konaev schlägt in diesen Tagen Dan Altman, ein auf internationale Konflikte spezialisierter Politologe, ebenfalls von der Georgetown University. Er fordert – bildlich gesprochen –, die Nato müsse mehr Oel ins Feuer giessen, damit der Brand weitergehe. Nur müsse es eben immer gerade so viel Oel sein, dass kein globaler Grossbrand entstehe.“ […]

US-Zynismus pur!

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