Friedrich der Große, Merz, hat sich wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt

Der Desastergipfel mit Merz und von der Leyen in Brüssel

Dieser Blogartikel ist die vollendete Fortsetzung des vorausgegangenen Beitrags von gestern (18.12.2025), EU-Ganoven wollen russisches Geld für ihre Pseudo-Kriegs- und Machtspielchen klauen.

Deutsche Gipfelstürmer.
Bild: KI-generiert

[…] „in einem Häuschen in der Uckermark wird heute morgen sicherlich jemand schadenfroh grinsen.“
schreibt Jens Berger, Chefredakteur bei den NachDenkSeiten (NDS). Wen er wohl damit meint?

Allein schon sein Vorwort zum Hauptartikel bei den NDS von heute ist für Leserinnen und Leser, die sich kurz, bündig und schnell informieren wollen, ausreichend.

„Deutschland ist zurück auf der internationalen Bühne!“ – mit diesem forschen Satz ging Bundeskanzler Merz am Mittwoch in seiner Regierungserklärung „all in“, wie man es beim Poker nennen würde. Er rief die „Schicksalswoche“ für Europa aus. Beim EU-Gipfel in Brüssel werde er sich nun für die Nutzung der eingefrorenen russischen Gelder und die Unterzeichnung des Freihandelsabkommens Mercosur starkmachen. Die Zukunft Europas sei untrennbar mit diesen beiden Entscheidungen verbunden. So gesehen hätte Europa dann wohl keine Zukunft mehr. In beiden Punkten konnten Merz und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sich nämlich nicht durchsetzen; auch wenn Merz heute morgen sein Desaster als Erfolg verkauft. Von Jens Berger

Alles Weitere: Wie das europäisch-deutsche Trauerspiel in Sachen UKRAINE weitergeht, steht hier im verlinkten NDS-Artikel:

Desaster-Gipfel für Merz und von der Leyen

In einem derFreitag-Artikel von heute, beschreibt Lutz Herden das Desaster u.a. so:

Friedrich Merz wie Ursula von der Leyen haben mit dem Feuer gespielt und sich die Finger verbrannt, ohne dass Russland viel tun musste. Am eigenen Lager und an den eigenen Leuten sind sie gescheitert. Da lässt sich mit rhetorischem Balsam nichts zukleistern. Man denke an Friedrich Schiller: „Ich merkt es wohl, vor Tische las man’s anders.“
Belgien als das maßgebende Depotland russischer Auslandsvermögen hat Merz und von der Leyen genauso auflaufen lassen, wie das Frankreich und Italien taten, indem sie sich weigerten, Risikobürgschaften einzugehen. Bulgarien, Malta, Ungarn, die Slowakei und Tschechien wollten sich von vornherein nicht dafür vereinnahmen lassen, Recht zu brechen, indem Eigentumsgarantien für Kapitaldepots eklatant missachtet werden.

Schon ein wenig vorausschauendes Denken und ein Blick auf die Frontlage hätten hilfreich sein können

So bleibt es dem deutschen Kanzler vorerst verwehrt, sich an russischem Geld zu bedienen, um der Ukraine die Kriegsfähigkeit zu erhalten. Schon ein wenig vorausschauendes Denken, das diesem Regierungschef – wie sich zum wiederholten Male zeigt – fremd oder suspekt zu sein scheint, oder ein Blick auf die Frontlage hätten zur Vorsicht mahnen sollen.

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