Jedes Atomkraftwerk ist eine tickende Zeitbombe, die an jedem Tag hochgehen kann, ob in Kriegs- oder in Friedenszeiten.

Das atomare Pulverfass Saporischschja aus der Sicht von „.ausgestrahlt

Die sechs Atommeiler in unmittelbarer Nähe der Stadt Saporischschja/Ukraine. Der friedliche Anblick vor blauem Himmel und dem blau spiegelndem Wasser des Dnepr, ein 2201 km langer Strom, der durch Russland, Belarus und die Ukraine fließt, täuscht. Mehr dazu im folgenden Bericht „Atomares Pulverfass“, der mehr als die täglichen sensationsbeladenen Pressemeldungen aufzeigt. Foto: Wikipedia

.ausgestrahlt ist eine seit 2008 bundesweit tätige Anti-Atom-Organisation. Man ist davon überzeugt, dass der Betrieb von Atomanlagen ein schwerwiegendes Unrecht ist, weil er Mensch und Umwelt schädigt. Unfälle wie in Fukushima und Tschernobyl können sich jederzeit wiederholen. Der strahlende Müll wird noch viele Generationen belasten.“

Um selbst nicht unqualifiziertes zum aktuellen Kriegsgeschehen in der Ukraine im Zusammenhang mit dem dort in Betrieb befindlichen größten Atomkraftwerks Europas zu schreiben, habe ich den Beitrag aus dem aktuellen Newsletter des Internetblogs .ausgestrahlt.de als fachlich qualifizierte Quelle gewählt.

„Atomares Pulverfass“ von Anna Stender| 24.08.2022

Die Welt blickt mit Sorge auf das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja, das seit Wochen immer wieder unter Beschuss steht. Von einer „Grabesstunde“ sprach Rafael Grossi, Chef der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA), in einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates. Die dramatische Situation zeigt, dass Atomkraft in instabilen Zeiten noch gefährlicher ist als sowieso schon.
Schauplatz von Kämpfen war das Atomkraftwerk Saporischschja in der Stadt Enerhodar im Südosten der Ukraine bereits Anfang März. Es war das erste Mal in der Geschichte der Atomkraft, dass Waffen an einem Atomkraftwerk zum Einsatz kamen. […].“

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