mit wumms in den abgrund?

Die Bewegung „aufstehen“ ist das Feinbild der Etablierten

Am 7. August 2018 habe ich über„aufstehen“ berichtet: Titel: Linke Sammelbewegung – Sahra Wagenknecht sorgt für Unruhe in den Medien.

Am 11. August 2020, also nach zwei Jahren und vier Tagen folgte meine kritische Stellungnahme zur Nominierung von Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten für die Bundestagwahl 2021 durch den Parteivorstand und Parteipräsidium.
Man stelle sich vor, bei der endgültigen Festlegung durch die SPD-Mitgliederversammlung fiele Scholz durch, wie es bei der Wahl zum Parteivorsitzenden im Dezember 2019 geschehen ist. Eine Katastrophe! Und eine Quittung für die ewig Gestrigen. Drei Versuche der Altvorderen in der SPD müssten eigentlich genug sein, um den Irrweg zu erkennen. Es wird voraussichtlich nicht passieren.

Die Bewegung „aufstehen“, der ich mich 2018 angeschlossen habe, steht für die oft angekündigte „Erneuerung“ (der SPD). Außer vollmundigen Absichtserklärungen aus der SPD-Führungsetage und viel heißer Luft gab es aber bisher „nichts Neues im Westen“. Mehr über die SAMMLUNGDBEWEGUNG aufstehen.

Eine heute, 18.08.2020, bei mir eingegangene E-Mail, überschrieben „mit wumms in den Abgrund“, fordert mich geradezu heraus zu versuchen, eine weitere Pleite der SPD bei der kommenden Bundestagswahl 2021 zu verhindern. Der Aufstehen Trägerverein Sammlungsbewegung e.V. schrieb mir eingangs in der Mail:

Hallo Egon,

keine Überraschung: Die SPD macht Olaf Scholz zu ihrem Kanzlerkandidaten. Ist er doch der letzte Überzeugungstäter der Agenda 2010, der unermüdliche Verteidiger der schwarzen Null, der virtuose Verschleierungskünstler von Cum-Ex bis Wirecard. Statt für einen sozialen Aufbruch steht Scholz für das große „Weiter so“. Was für eine vertane Chance für eine mutige und visionäre Linke! Auf den eingefahrenen Gleisen der etablierten Sozialdemokratie rast nach dem Schulz- nun der Scholz-Zug ungebremst in Richtung Abgrund asoziale Marktwirtschaft und auf dem Trittbrett fahren Grüne und Linke gleich mit – auf dass ein Wumms durch Deutschland gehe. Unter diesen Vorzeichen wird selbst eine rot-rot-grüne Koalition nach der Wahl wenig an den Verhältnissen der Menschen ändern.

Dieser Wortlaut deckt sich zu 100 Prozent mit meiner persönlichen Auffassung und bestärkt mich nachhaltig in der Überzeugung, dass drei Schläge ins untere Kontor der SPD genügen müssten, die Partei nach links-progressiv aufzumischen.

Winston Churchill, Harry S. Truman und Josef Stalin waren die großen Drei, die über die Zukunft Deutschlands und Europas berieten. Die damaligen Figuren der Hauptsiegermächte sind 75 Jahre nach der Potsdamer Konferenz außerhalb der Zeit. Die Teilnehmer heute: der russische Botschafter in Deutschland, Sergei Jurjewitsch Netschajew – Matthias Platzeck, Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums – der Historiker Prof. Dr. Peter Brandt – der linke Bundestagsabgeordnete Dr. Alexander Neu – der Historiker Prof. Dr. Siegfried Prokop – der Herausgeber der NachDenkSeiten Albrecht Müller – die ehemalige ARD-Korrespondentin in Moskau Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz – die Publizistin Daniela Dahn – und der Co-Präsidenten des Internationalen Friedensbüros in Genf Reiner Braun. Ihr aller Anliegen: die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit Russland zu finden. Bild: aus „aufstehen – die sammlungsbewegung“

Desweiteren befand sich in der besagten Mail von heute eine weitere Mitteilung zu einem wichtigen Thema deutscher Geschichte: Das Potsdamer Abkommen von 1945.  Im August 1945 ist einer der Grundsteine für eine friedlichere Weltordnung gelegt worden. Zum 75. Jahrestag sprechen die hochkarätigen Mitwirkenden, wie wir heute unsere Chance auf echte Friedenspolitik, Entspannung und freundschaftliche Zusammenarbeit nutzen können.
Die Tagung findet am 29. August 2020 von 13:30 bis 18:00 Uhr in Potsdam statt und wird im Livestream übertragen. Mehr Infos und den Link zum Stream findet Ihr hier:

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