Ohne Sieb und doppelten Boden

Oskar Lafontaine am Telefon – Ungestörte Kommunikation mit einem politischen Urgestein

„Die Bewegung ´aufstehen`ist das Feinbild der Etablierten“, so lautete die Überschrift meines Blogbeitrages vom 18. August 2020. Das Logo der Sammlungsbewegung stelle ich hier in meinem Blog nochmal dar und ergänze den Artikel mit einem Link zu den Initiatorinnen & Initiatoren die dem Gründungsaufruf von Beginn an gefolgt sind. Es sind politische und wissenschaftliche Schwergewichte, die man kennt bzw. kennen sollte.

Sahra Wagenknecht, Rudolf Dressler, Albrecht Müller, Eugen Ruge, Eugen Drewermann, Oskar Lafontaine, Fabio de Masi, Heiner Flassbeck, Julia Neigel, Lisa Fitz, Nina Hagen, Prof. Dr. Christoph Zöpel, Prof. Dr. em. Mohssen Massarrat, Sevim Dagdelen, Simone Lange, Wolfgang Zarnack und viele andere mehr sind nur einige aus der langen Liste prominenter Gründungsmitglieder die alle zum Kreis politisch angefasster Menschen gehören. Quelle: #aufstehen

Wir müssen aufstehen, um dieses Land zu verändern.

Kein Politiker, keine Politikerin, keine Partei wird unsere Probleme lösen, wenn wir es nicht selbst tun. Eine Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich eine soziale Politik, eine gesunde Umwelt und Frieden. Aber die Interessen der Mehrheit haben keine Mehrheit im Bundestag. Trotz Wahlen; so lautet der Tenor der Bewegung #aufstehen.

Heute, 11.11.2020, erhielt ich als angemeldetes Mitglied der Bewegung folgende Nachricht von #aufstehen:
Betreff: Heißer Draht für kühle Köpfe
Hallo Egon,
manchmal wollen wir an der Welt verzweifeln: Als wären die globale Ungerechtigkeit, bewaffnete Konflikte und eine weltweite Pandemie nicht genug – nun auch noch die US-Wahl! Mancher schüttelt den Kopf darüber, wie knapp das Ergebnis war. Doch das eigentlich Beunruhigende ist, dass es kaum eine echte Wahl gab, sondern eher ein Abwägen zwischen schlimm und schlimmer. Ja, Trump hat keinen neuen Krieg angezettelt, teilweise sogar Truppen zurückgeholt und (wenngleich hauptsächlich aus Sympathie zu seinem Buddy Putin) die Beziehungen der USA zu Russland verbessert. Doch er hat vor allem die Missachtung von Demokratie und internationaler Kooperation auf die Weltbühne gebracht. Von Biden auf der anderen Seite wäre zwar ein respektvollerer Tonfall und eine Rückkehr zum Pariser Klima-Abkommen zu erhoffen – doch was wären darüber hinaus die faktischen Unterschiede in der internationalen Politik? Auch in Bidens Interesse dürfte es nicht liegen, den Handelskrieg mit China zu stoppen. Und gerade der Demokrat Obama hat mehr Drohnenangriffe und verdeckte militärische Interventionen zugelassen als seine republikanischen Vorgänger. Letztlich steht Biden wie Trump für eine gefährliche Kombination aus America first und Finanzmarkt first. So oder so wird man auf die USA nicht setzen können, wenn es darum geht, diese Welt gerechter zu machen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns hier für ein friedliches Europa, für internationale Bündnisse und Abrüstung einsetzen!

Knackpunkt der Nachricht ist aber die Offerte von #aufstehen, dass Oskar Lafontaine am Telefon ungestörte Kommunikation zu brennenden politischen Themen bietet. Nicht als ausgewählte und gesiebten Phrasensammlung der offiziellen Leitmedien, sondern aus dem eigenen Büro nimmt Oskar Stellung zum aktuellen Thema.

Oskar Lafontaine in der ersten Folge „Das rote Telefon“☎️ zur US-Wahl und was diese für Deutschland und die Welt bedeutet.

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