„OVERTON“ und „VIER“

Genauer: „OVERTON“- Magazin und „ViER“- Magazin

Im Rahmen einer Recherche für meinen Blog traf ich auf die folgende Internetseite mit dem anspruchsvollen Titel:

Startseite des Blogs von Oberst a.D. (i.G.) Jürgen Hübschen. Abb.: Screenshot
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Bei dem Artikel dort mit der Überschriftszeile: Deutschland muss handeln und verhandeln habe ich meine gedankliche Übereinstimmung mit dem Autor gefunden und sogleich den Mailkontakt zu ihm hergestellt. Nicht wenig überrascht war ich, als Herr Hübschen mir auf Anfrage einige Details seiner Vita zur Verfügung stellte, die mich veranlassen, sowohl seinen Leseempfehlungen zu den Magazinen „OVERTON“ und „ViER“ zu folgen und auf seine Publikationen hinzuweisen. Die auch bei Overton nachzulesende Vita ist die eines militärisch politischen Sach- und Szenenkenners, dessen zuverlässige Kenntnisse eine außerordentliche Wirkbreite aufweisen.
Sein Eintritt in die Luftwaffe, die er nach 40 Jahren als Oberst im Generalstabsdienst mit zuvor wesentlichen Verwendungen in den Ruhestand verlassen hat, prägte seine kompetenztragenden Erfahrungen, wobei hier nur die wichtigsten das Maß zeichnen:

  • 10 Jahre Einsatz als Raketenspezialist zusammen mit amerikanischen Kameraden in NATO-Verbänden.
  • 3 Jahre Verteidigungsattaché bei der deutschen Botschaft in Bagdad während des Irak-Iran Krieges. Seit dieser Zeit habe ich eine Vorstellung davon, was für eine Scheiße Krieg ist, wie wichtig unabhängige Medien sind und wie wenig Möglichkeiten die Menschen in einer Diktatur haben, das herrschende System zu kritisieren oder gar zu ändern.
  • 5 Jahre Leiter einer OSZE-Mission in Riga, um einen Vertrag zwischen Lettland und Russland über den Betrieb und den Abbau einer ehemaligen sowjetischen Radaranlage zu überwachen. Dabei die Erfahrung gesammelt, dass es nicht einfach ist, mit Russen Verträge zu schließen, die aber dann zuverlässig und problemlos eingehalten werden, wobei Vertrauen und gegenseitiger Respekt die Basis bilden.
  • Letzte militärische Verwendung als Referatsleiter im Verteidigungsministerium, zuständig u.a. für die Landesverteidigung, die zivil-militärische Zusammenarbeit und die Unterstützung der alliierten Streitkräfte in Deutschland.
  • Nach der Pensionierung noch 14 Jahre Zusammenarbeit mit Nicht-Regierungsorganisationen und deren Unterstützung in Sicherheitsfragen. In der Zeit auch Aufenthalte in Afghanistan und Afrika.
    Sein Sicherheitspolitisches Engagement
  • Basis: mein beruflicher Werdegang, die Zusammenarbeit mit NGO´s und enge Kontakte in die USA.
  • Motiv: Aufbrechen der Berichterstattung unserer stark stromlinienförmigen Medien und die Sorge um unsere Kinder und vor allem die Zukunft unserer Enkelkinder.

Wobei die unter „Motiv“ genannten Ziele insgesamt hauptsächlich sein dürften. Das Aufbrechen der Berichterstattung unserer stark stromlinenförmigen Medien, das auch hier in diesem Blog die Endabsicht darstellt, ist der hierzulande von Nöten.

Als besondere Empfehlung möchte ich hier im Blog auf einen weiteren Beitrag von Oberst a.D. (i.G) Hübschen hinweisen, der auf die Unsicherheiten der Kriegsberichterstattungen verweist und diese hinterfragt:

Welche Optionen hat der Westen im Ukraine Krieg, und gibt es eine Chance, diesen zu beenden?

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Sowohl Jürgen Hübschens „Sicherheitsbulletin“ als auch die beiden Magazine „OVERTON“ und „ViER“ sind erschöpfende Zeitmagazine die „nicht stromlinienförmig“ über die wichtigen Dinge unseres normalen und auch des derzeit unnormalen Alltags berichten.

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