Verordnung und ein Herz für freilebende Katzen

Verbandsgemeinde (VG) Saarburg-Kell ist Vorreiter im vorbeugenden Tierschutz

Der im Trierischen Volksfreund (TV) vom 14. Dezember 2021 von Redakteurin Marion Maier eingestellte Bericht – „Katzenhalter im Raum Saarburg-Kell müssen ihre Tiere bald kastrieren lassen“ hat einen Hoffnungsfunken bei mir entzündet. Der Verbandsgemeinderat Saarburg-Kell hat es geschafft, die „Verordnung zum Schutz freilebender Katzen in der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell“ durchzusetzen. Und das als erste Verbandsgemeinde im Kreis Trier-Saarburg. Beim neuen Landrat Stefan Metzdorf (SPD) sollte das künftig in besseren Händen liegen, als es der vorherige CDU-Landrat (nicht) vermochte.

Das Bild zeigt, worum es bei diesem Blogartikel geht und was tierfreundliche Menschen vermögen. In dem Bericht des Trierischen Volksfreundes zur Kastrationspflicht in der VG Saarburg-Kell waren diese beiden Fotos abgebildet. Das Tierchen links wurde von sorgenden Menschen gefunden und aufgenommen. Aus dem malträtierten Katzenkind wurde ein hübsche Katze mit neuer Lebensfreude. Fotos: Melanie Scheer

Mein Begehren eines gleichen Anliegens im Verbandsgemeindrat Konz scheiterte 2011 an der Abwehrhaltung der damaligen CDU-Mehrheitsfraktion im Verbandsgemeinderat und seines Vorsitzenden und VG-Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Frieden (CDU).

Weshalb ich hier an dieser Stelle einen ehemaligen Bürgermeister in den Vordergrund stelle, hat einen Hintergrund, der mittels einer hinterhältigen Aktion eine gleichlautende Verordnung in der Verbandsgemeinde Konz verhinderte. Mit der dominierenden Mehrheit der CDU-Fraktion, unterstützt von FWG und FDP sorgte er dafür, dass es in einer der größten Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz nicht zu einem Beschluss kam, der bekanntes Tierleid beenden, zumindest aber hätte lindern können.
Der Trierische Volksfreund hat dieser Tierschutzangelegenheit einen breiten Raum gewidmet und dabei auch die Spitzfindigkeiten der für das Katzenelend mitverantwortlichen Verbandsgemeindeverwaltung herausgestellt.
Um es abzukürzen kann ich hier auf meinen früheren Blogartikel zum Thema: Ein Bärendienst für hilflose Tiere vom 21.12.2011 verweisen; dort eingebettet auch der aufschlussreiche Bericht des Trierischen Volksfreundes vom 19.12.2011 und die Geschichte von meinen sechs(!) Fundkätzchen mit direktem Zusammenhang. Wer diese Beiträge liest, kann nachvollziehen, aus welchen Gründen mir die heutige Entscheidung im VG-Rat Saarburg-Kell eine besondere Genugtuung bedeutet.

Krümel 1 bis 3 habe ich die Fotos vom leidvollen Kätzchen Krümel 1 über den Sorgefortschritt Krümel 2 und endgültig zur Prachtkatze Krümel 3 benannt. Krümel und mehrere weitere aufgefundene Katzen/Kater sind in liebevoller Obhut von Frau Melanie Scheer, die auch die Fotos zur Verfügung gestellt hat.

Das Thema Kastration freilebender Katzen ist in großer Aufmachung vom Trierischen Volksfreund am 14. Dezember 2021 veröffentlicht worden. Es ist die postive Berichterstattung zu einem Vorgang, der viele Bürgerinnen und Bürger angesprochen hat und für mich den Anlass schuf, an Zurückliegendes und leider weniger erfreuliches zu erinnern.

Pfote drauf! Die Tierhilfe e.V. mit Sitz in Pellingen wirbt mit diesem Logo für den Tierschutz mit Schwerpunkt Katzen/Kater in Not. Zur Homepage bitte auf das Logo klicken!
„Freunde herrenloser Katzen“ ist eine weitere Anlaufstelle, wenn Katzen in Not geraten sind. Der Verein hat seinen Sitz in Hermeskeil. Sach- und Geldspenden können bei größeren Einkaufsmärkten wie z.B. EDEKA, REWE in Sammelboxen geleistet werden. Bei Katzen in Not ist zur Zeit Frau Gabi Spieles, Telefon: 06502-9890380, temporäre Ansprechpartnerin des Vereins. Die derzeitige Homepage ist noch aufrufbar durch Mausclick im Logo.

Die bundesweite Statistik des DEUTSCHEN TIERSCHUTZBUNDES E.V.
Gemeinden mit Kastrationspflicht – Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsverordnungen für Katzen

nach Bundesländern geordnet.

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