Nach 738 Beiträgen in ca. 14 Jahren darf auch mal das Ende gedacht werden …
… soll heißen: Im 86. Lebensjahr denke ich darüber nach, wie weit die Reichweite meiner mehr oder weniger intensiven politischen Gedankenwelt bei den Besucherinnen und Besuchern meines Blogs nachgewirkt hat. Ich stelle mir diese Frage ganz und gar persönlich und ohne Reflexion auf die tatsächliche Wirkung nach außen; die für mich, trotz des Besucherzählers, dennoch nicht mess- oder zählbar ist. Trotz einiger Ausreißer in der täglichen Besucherzahl, es waren schon mehrfach über 1000 täglich, reicht die durchschnittliche Zahl von 10 bis 30 täglich nicht aus, mich zum Weitermachen zu motivieren.
Wenn auch die Bloginhalte der vergangenen Jahre auf Dauer erhalten bleiben; meine Bloggerarbeit endet hier vorerst.
Mein Empfehlung, Informationen abseits des dauerhaften Leitmedienschrotts zu erhalten, finden Sie täglich und erschöpfend hier:
NachDenkSeiten (NDS)
Auch sehr empfehlenswert:
Der Newsletter der linken Tageszeitung Junge Welt,
den Sie hier kostenlos abonnieren können.
Ein Hinweis noch, dass es aus meiner Sicht, meiner Erfahrung und bei entsprechendem Interesse interessant sein kann, mal im Blog rückwärts zu blättern. Ich selbst staune darüber, über welche Gegebenheiten aus unserer jüngsten Vergangenheit ich seit 2011 geschrieben habe.
Bis zu einer anderen, vielleicht doch wieder besseren Zeit!
Es grüßt von hier aus!
Egon Sommer
Ein Update

Bild: wikipedia (cropped) CC BY-SA 3.0
Nachdem ich bereits gestern meinen Verabschiedungsblog geschrieben und hochgeladen hatte, kam mir der Gedanke, dass die Abrundung fehlte. Heute morgen kam dieser Blitz, der als Resumee meines gesamten Vergangenheits- und Gegenwartsdenkens gilt, in Form eines Artikels aus dem täglichen NachDenkSeiten(NDS)-Newsletter. Der Autor des NDS-Gastbeitrages Heinz-Josef Bontrup hat mir dieses Resumee heute „geschenkt“ und ich stelle ihn als Gesamtzusammenfassung der derzeitigen unseligen politischen Konstellation in unserem Land vor.

Zum Lesen des Artikels Maudklick auf das Bild oder hier.
Der letzte Absatz in der Abhandlung von Heinz-Josef Bontrup bestätigt meinen vor über einem Jahr umgesetzten Entschluss, die früher als Friedens- und Soziale Partei anerkannte SPD zu verlassen.
Hinzu kommt die derzeitige Initative eines Restes echter und namhafter Sozialdemokraten, die hinter dem SPD-Manifest stehen und die politische Umkehr in der deutschen Sozialdemokratie herbeizuführen wollen. Ein Manifest, das den eigenen Standpunkt überdenken lässt.
Dennoch gilt die Tatsache in Bontrups letztem Satz: „Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten“. Soll übrigens auch Einstein so gesehen haben.
Das SPD-Manifest Frieden ist nachfolgend in vollen Wortlaut mit allen Namen der Unterzeichner nachzulesen.
