Was mich mit dem Journalisten, Autor und Schriftsteller verbindet

Ein purer Zufall führte dazu, mit dem Bestsellerautor und Redakteur der Wochenzeitung derFreitag, Christian Baron, einen Kontakt herzustellen. Ein weiterer Zufall war es, als ich nach einem mittelbaren Zusammentreffen mit Herrn Baron erfuhr, dass sein bester Freund, den er während des Studiums an der UNI Trier kennenlernte, ein Tawerner, also ein Mitbürger aus meiner Wohnheimat ist.
Ein persönliches Treffen mit dem Autor, anlässlich einer Lesung in der TUFA Trier, vertiefte meine persönlichen Sympathien zu dem Autor Baron. Seine drei Werke, „Ein Mann seiner Klasse“, „Schön ist die Nacht“ und „Drei Schwestern“, allesamt Spiegelbestseller, habe ich mit großer Empathie gelesen. Etliche übereinstimmende Begebenheiten mit meiner eigenen Kind- bzw. Jugendzeit beeindruckten mich in allen drei Bänden wegen der treffenden Ausdrucksweise, mit der er wirkungsvoll rückblickend seine Kindheits- und Jugenderlebnisse auszudrücken vermag.
Die Wertigkeit seines Werkes „Ein Mann seiner Klasse“ ist nicht nur als Buch hoch angesiedelt, die Verfilmung führte 2025 beim Deutschen Fernsehpreis zur Prämierung als Bester Fernsehfilm des Jahres. Hier abrufbar in der ARD-Mediathek.

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Wieso nun der Kontakt zwischen mir als Blogger und Christian Baron als Mann des schriftstellerischen Genres entstand?
Zunächst kann ich hier mein digitales Abonnement der Wochenzeitung „derFreitag“ in die Kontaktlinie einbringen; wobei „derFreitag“ das politisch eher linke Interessensgebiet abbildet, das Christian Baron als Redakteur in unregelmäßigen zeitlichen Abständen mit sozialkritischen Beiträgen mitgestaltet.
So war denn auch ein redaktioneller Artikel Barons in „derFreitag“ vom 16.04.2021, mit dem Titel: Alle Klarheiten beseitigt, in dem der Autor Sahra Wagenknechts Buch „Die Selbstgerechten“ kritisch be- und ausleuchtete, für mich ein Auslöser selbstkritisch meine politischen Standpunkte zu revidieren. Das besagte Buch, das Wagenknechts Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt beschreibt, entspricht vom Geiste her voll und ganz meinem Credo.
Barons Schlussabschnitt in „Alle Klarheiten beseitigt“ fast zusammen:
„Derzeit gibt es kein Band, das sie (Wagenknecht) und Linke wie die Unteilbar-Aktivisten verbindet. Dabei könnten gerade linke Parteien es sich zur Aufgabe machen, das zu ändern. Wagenknechts ´Sünde`besteht aus Sicht ihrer Gegner darin, diesen Gedanken allzu konfrontativ auszusprechen. Dabei formuliert ihn auch manch ausgewiesener Linksliberaler. Robert Misik etwa bringt es in seinem Buch Die falschen Freunde der einfachen Leute (2019) auf den Punkt: „Menschen spüren, ob man sie im Wesentlichen mag oder ob man sie im Wesentlichen verachtet.“
Dass Christian Baron es auch anders, d.h. gesellschaftspolitisch giftiger und deftiger versteht; davon sprechen weitere Werke aus seinen früheren Jahren z.B. 2012, als er zusammen mit Co-Autorin Britta Steinwachs „Faul, Frech, Dreist“ – Die Diskriminierung von Erwerbslosigkeit durch BILD-Leser*innen“ verfasste. Das Buch darf nicht verwundern ob seiner sozial positiv verfestigten Standpunkte.
Wer mehr über Christian Baron und seinen neuesten Roman, „Drei Schwestern“ erfahren möchte, findet in dem hier verlinkten SWR-Video vom 24. September 2025 mehr über eine (seine) Jugend in Armut – diesmal steht seine Mutter (Mira) im Mittelpunkt.
