Europäer zu Trumps 28-Punkte-Plan: Kriegsende? Nicht mit uns!

Merz, Macron, Starmer und die restlichen europäischen Lautsprecher der EU intervenieren gegen den US-Friedensplan, der eigentlich noch keiner ist.

Bisher nur ein Plan; Trumps 28 Punkte sind keine Friedensvereinbarung.
Bild: pixabay – modifiziert.

Die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine soll nicht mehr ausgeschlossen, die ukrainische Truppenstärke nicht begrenzt werden.“

An Naivität nicht mehr zu überbieten, sind die „Forderungen“ der EU-Europäer. Putins hauptsächlicher Beweggrund für diesen unseligen Waffengang in Europa ist die heftige, bis zu Beginn des Einmarsches in die Ukraine vorgetragene vergebliche diplomatische Gegenwehr, die NATO von Russlands Grenzen fernzuhalten.

Vom Handelsblatt ist zu vernehmen: 140-Milliarden-Waffenpaket für die Ukraine – Russland soll zahlen
Die Europäer wollen Kiews Verteidigungskrieg trotz US-Rückzug finanzieren. Dem Handelsblatt liegt der Vorschlag vor, wie das mit russischem Vermögen funktionieren soll.

An die sog. Kubakrise von 1962 muss im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt erinnert werden, als die USA sich die Sowjetunion vom Leibe gehalten haben. Die gegebenenfalls vorhandenen Wissenslücken der jüngeren Generation zu dem ähnlichen Geschehen von damals kann Wikipedia im hier verlinkten Beitrag vermitteln.

Ein Artikel in der marxistischen Tageszeitung – junge Welt – die linke Tageszeitung – hat recht, wenn dort Redakteur Reinhard Lauterbach kommentiert:

Mogelpackung – Neuer Friedensplan für Ukraine

Reinhard Lauterbach, Jahrgang 1955, absolvierte ein Studium der Geschichte und Slawistik in Mainz, Kiew und Bonn. Er war viele Jahre als Redakteur bei verschiedenen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten tätig, davon drei als Auslandskorrespondent für die Ukraine und Weißrussland. Seit 2013 ist er freier Osteuropakorrespondent für verschiedene Print- und Onlinezeitungen und lebt in Polen.
Bild: Screenshot WELTNETZ-Tv

Die Ausführungen Lauterbachs enden in dem Kommentar so, wie man als neutraler Beobachter das derzeitige Chaos nach Trumps 28-Punkte-Plan sehen könnte:

„Die größten Gegner einer Beendigung des Krieges sitzen in Europa. Aus Brüssel, wo Kaja Kallas auf einen Platz am Verhandlungstisch für die EU pocht, aus Berlin und Warschau meldeten sich sofort Politiker, denen die ganze Richtung nicht passt. Frieden ohne sie? Nichts schlimmer als das.“

Empfehlenswert, wissenssteigernd und hinterleuchtend ist auch Lauterbachs weiterer Artikel in der „junge Welt“ vom 21.11.2025:

Ukraine-Krieg

Geheimdiplomatie um Ukraine

US-Militärdelegation in Kiew erwartet. Gerüchte über zwischen USA und Russland ausgehandelten 28-Punkte-Plan für ein baldiges Kriegsende

Diese Inhalte von Reinhard Lauterbach sind in der Art und Weise in der täglichen Massen-Nachrichtenflut nicht oder kaum vorzufinden. Die sog. Leitmedien üben besonders starken Einfluss auf die öffentliche Meinung in den Massenmedien bei Print- und TV-Medien aus. Junge Welt gehört nicht zu den Letzteren.

Die Erzählung vom russischen Imperialismus

Beinhaltet hochbrisante Statements in dem INFOsperber-Beitrag von heute, 25.11.2025, von:

  • FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Deutschland)
  • Christian Dussey, Direktor des Nachrichtendienstes des Bundes (Schweiz)
  • Redaktor Markus Bernath (NZZ)
  • Auslandredaktor Andreas Rüesch (NZZ)
  • Redaktor Georg Häsler (NZZ)
  • Markus Mäder, Chef der Schweizer Sicherheitspolitik
  • Bundeshausredaktorin Andrea Fopp (NZZ)
  • US-Journalist Chris Hedges
  • Herfried Münkler, langjähriger Professor für Politikwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität
  • George F. Kennan, US-Diplomat
  • US-Botschafter William Burns, früherer Botschafter in Moskau
  • Peter Beinart, Associate Professor für Journalismus und Politikwissenschaften an der City University of New York
  • Jens Stoltenberg, NATO-Generalsekretär von 2014 bis 2024
  • US-Präsident Donald Trump am 7. Januar 2025 in Mar-a-Lago
  • Henry Kissinger, langjähriger US-Aussenminister
  • Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder im Oktober 2023 
  • NZZ-Chefredaktor Eric Gujer in seinem Leitartikel vom 10. Mai 2025: „Ohne die Ausdehnung der Nato an die Grenzen Russlands wäre es wahrscheinlich nicht zum völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine gekommen. Der fürchterliche Krieg hätte nicht stattgefunden.“

Alles was in diesem INFOsperber-Artikel zur Sprache kommt, findet sich in keiner der Leitmedien-Nachrichten, ausnahms-und seltsamerweise, auch nur bruchstückhaft wieder.

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