„Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit„
Von Bertolt Brecht

„Wer heute die Lüge und Unwissenheit bekämpfen und die Wahrheit schreiben will, hat zumindest fünf Schwierigkeiten zu überwinden. Er muss den Mut haben, die Wahrheit zu schreiben, obwohl sie allenthalben unterdrückt wird; die Klugheit, sie zu erkennen, obwohl sie allenthalben verhüllt wird; die Kunst, sie handhabbar zu machen als eine Waffe; das Urteil, jene auszuwählen, in deren Händen sie wirksam wird; die List sie unter diesen zu verbreiten.
Diese Schwierigkeiten sind groß für die unter dem Faschismus Schreibenden, sie bestehen aber auch für die, welche verjagt wurden oder geflohen sind, ja sogar für solche, die in den Ländern der bürgerlichen Freiheit schreiben.“

Eine sechste Wahrheit füge ich als Blogger hinzu:
Berthold Brechts Essay, gefunden in gewerkschaftsforum.de, über die Wahrheit ist gleichzeitig das Urteil über das Böse.
Das nicht nur heutzutage verbrecherische Verschweigen und verfälschen der Wahrheit hat die Welt in Katastrophen geführt, insbesondere durch die erlauchte Politikerclique, die im Auftrag wessen auch immer, die bedrohlichen Kriegsgefahren und darauf folgende Kriege heraufbeschworen haben. Die Gegenwart scheint alles Geschehene vergessen zu wollen.
Weitere Anmerkunge meinerseits verbieten sich. Brechts Gedanken zur Wahrheit und Unwahrheit bis hin zur Lüge, könnten bei dem gebotenen aufmerksamen Lesen das Bild zum Zeitgeschehen im Sinne einer friedlicheren Welt beeinflussen.
Was derzeit die Brechtsche Wahrheitsbeschreibung, bzw. Unwahrheitsbeschreibung beweist, sind die Erzählungen der westlichen politischen Kampfformationen einschließlich ihrer angepassten Medienlandschaft.
Die wahren Hintergründe des Russland-Ukraine-Konfliktes werden ausgeblendet; tatsächliche Ursprünge der unvereinbaren Interessen, Ziele und Werte, die zur kriegerischen Auseinandersetzung führten, wider besseres Wissen verschwiegen und/oder geleugnet.
Im Newsletter der Sammlungsbewegung, Ausgabe: 25. Januar 2026, nachzulesen:„Merz-Sprengstoff“ in fast allen Bereichen – Werdet für Frieden aktiv!
https://aufstehen.de
1. Der Ukraine-Krieg. Die Wurzeln, die Akteure und die Rolle der NATO – Die andere Sicht.
– NATO (North Atlantic Treaty Organization) – kein Friedensbündnis
Am 4. April 1949 wurde die NATO im Kalten Krieg als kollektives Verteidigungsbündnis (politisch-militärisch) gegründet und soll die Sicherheitspolitik Europas und Nordamerikas verbinden. Inzwischen hat sich die politische Landschaft nicht nur durch die sogenannte Vereinigung der beiden deutschen Staaten sehr verändert, sodass auch die Frage nach Sinn und Zweck der NATO neu zu stellen ist. Unser Vorschlag: NATO auflösen und dafür ein weltweites Staaten-Sicherheitsbündnis auf der Grundlage friedlicher Koexistenz (Verständigung) schaffen.
– Ukraine-Krieg – Wurzeln, Akteure und die Rolle der NATO – Die andere Sicht
Dr. Lothar Schröter, Militärhistoriker und Buchautor stand uns im Rahmen einer Videokonferenz zu diesem Thema zur Verfügung. Viele Fakten und Zusammenhänge dazu verschweigen uns die öffentlich-rechtlichen Medien, so dass in der Bevölkerung ein verzerrtes Bild zum „Ukraine-Krieg entstanden ist:
– Die USA hat diesen Krieg provoziert, denn es geht um eine neue Weltordnung bzw. China und Russland sollen „besiegt“ werden. Die USA folgt dazu ihrem „Fahrplan“.
– Die USA möchte aufsteigende Mächte gefügig halten, dabei spielen Eurasien und NATO eine besondere Rolle. Die Ukraine ist dabei ein Dreh- und Angelpunkt. (Sprichwort: „Ist das Pferd tot, dann wird es Zeit abzusteigen bzw. wenn der Feind nicht zu besiegen ist, dann umarme diesen.“)
– Finnland und Schweden sind quasi seit 2019 in die NATO eingebunden.
– Putin schlug schon lange Zeit ein neues Sicherheitssystem vor (Jelzin-Jahre vorbei).
– Seit 1991 ist die Ukraine ein eigenständiger Staat.
– 2005 ging der erste Putschversuch (orange Revolution) schief.
– November 2013 – Februar 2014 klappte dann der zweite Versuch (durch USA gesponserte Maidan-Putsch) mittels „nichtmilitärischer Aktion durch Scharfschützen“. Gleichzeitig gab es gegen Donezk und Luhansk (überwiegend von Russen bewohnt) Gewaltaktionen und am 13. April 2014 den Überfall durch ukrainische Faschisten, die sich heute dafür selbst loben, dass sie diesen „Ukraine-Krieg“ begonnen haben. Die Tagesschau berichtete zum Überfall (eigentlicher Kriegsbeginn) am 2. Mai 2014. (Russland hatte zu diesem Zeitpunkt keine militärischen Linieneinheiten in diesen Bereichen.) (Es gab aber Abspaltungen der ukrainischen Armee dort.)
– Der „Westen“ nutzte die Minsk-Gespräche lediglich als Zeitgewinn, um ukrainische Armee aufzurüsten (Aussage Frau Merkel).
– 2021 bestellte Russland den USA-Botschafter ein und stellte ihren Friedensplan vor.
– Russland erkannte Donezk und Luhansk als eigenständige Staaten an (laut Völkerrecht). Entsprechend des bestehenden Vertrages über gegenseitigen Beistand griff dann Russland in den bereits existierenden Krieg (Ukraine mit Donezk und Luhansk) ein.
– Am 24.Februar 2022 begann also eine zweite Phase des Ukraine-Krieges, die stark von der Unterstützung der NATO geprägt ist – also ein NATO-Ukraine-Russland-Krieg.
– Während die USA bereits erkannt hat, dass dieser Krieg bereits „verbrannt“ ist, hält der „Westen“ weiterhin am Krieg fest, da er bei einem Friedensschluss wirtschaftlich, moralisch, politisch verliert.
– Deutschland liefert immer noch Waffen, bildet immer noch ukrainische Soldaten aus, hat ein „militärisches Basislager“ in Litauen, stationiert entsprechende Flugzeuge in Polen, ist Speerspitze der NATO usw., das bedeutet, dass Deutschland sich am Krieg beteiligt.
