NachDenkSeiten: Merz’ Friseur und Söders Selbstverblödung – egal, wir zahlen
Bei Außenministerin Annalena Baerbock waren es monatlich – wie man erfahren hat – üppige rund 11.000 Euro (im Jahr ca. 132.000 €) für Friseure und Visagisten, die sie aus der Staatskasse bezahlen ließ.
Jens Berger, Chefredakteur der NachDenkSeiten (NDS), hat nun aktuell die Eitelkeit der vom Volk gewählten Repräsentanten unseres so wohlhabenden Staates aufs Korn genommen und glossiert, was der Staat aus dem von Bürgerinnen und Bürgern gefüllten Steuertopf berappen muss. Er schreibt heute, 18.11.2025, einleitend, was sich so an der Oberfläche der Eitelkeiten abspielt:

„12.501,30 Euro fielen in den ersten vier Monaten der Dienstzeit des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz für Styling, Friseur, Visagisten und Fotografen an. Das ergab eine kleine Anfrage der AfD im August, über die der SPIEGEL gestern mit dreimonatiger Verspätung berichtete. Der SPIEGEL findet das „im Verhältnis zu der Bühne, auf der er steht“, eigentlich schon ganz okay. Nun ließe sich über Merz’ Friseurkosten ja eine prächtige Glosse schreiben, doch dafür ist das Thema zu ernst, zeigt es doch, wie weit die politischen Eliten sich heute vom Ideal eines bescheidenen Staatsdieners entfernt haben.“
Ein Kommentar von Jens Berger.
Aber nicht nur Söder und Merz; wer Bergers (ernsthafte) Glosse liest, erfährt, wie auch viele andere sich aus dem Staatstopf bedienen.

Warum thematisiere ich das?
Man nenne mir bitte eine achtbare Person in unserer derzeitigen (und auch in der vorherigen) Regierungsequipe, die, wie von Jens Berger als weniger wichtiges Nebenthema beschrieben –
„Nun ließe sich über Merz’ Friseurkosten ja eine prächtige Glosse schreiben, doch dafür ist das Thema zu ernst, zeigt es doch, wie weit die politischen Eliten sich heute vom Ideal eines bescheidenen Staatsdieners entfernt haben“ –
den nötigen Respekt verdiente.
Hier zum Lesestoff, der sowohl zum Lachen, als auch zum Ärgern anreizt:
Merz’ Friseur und Söders Selbstverblödung – egal, wir zahlen
Besonders bemerkenswert der Schlussabschnitt in Bergers Kommentar, den man als Anregung für weiteres Nachdenken nutzen sollte,
