Alice Schwarzer zum Krieg: „Verhandeln und Frieden jetzt!“

Die Frauenrechtlerin: «Warum müssen täglich mehr Menschen sterben und Städte zerstört werden – wenn ein Kompromiss unvermeidlich ist?

Alice Schwarzer ist eine der bekanntesten Vertreterinnen der deutschen Frauenbewegung, Feministin und Gründerin/ Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma. Foto: : Michael Lucan – Lizenz: CC-BY 3.0, Wikipedia

Warum ist die schweizerische Nachrichtenplattform „INFOsperber“ regelmäßig die Quelle der Vernunft? Weil die dort veröffentlichten Meinungen und Ratschläge nicht in das Schema der Leitmedien passen?

Ich erspare mir hier an dieser Stelle jeden weitere persönliche Kommentierung; Alice Schwarzers Beitrag bei INFOsperber ist selbstredend.

Ähnlich im Inhalt aber umfangreicher in der Argumentation ist Schwarzers Beitrag in der von ihr herausgegebenen Zeitschrift EMMA.
Dieser größere Bericht ist hier und in dem INFosperber-Artikel unter EMMA-Homepage verlinkt.
Die abhängig agierenden Schreiberlinge der Leitmedien sollten mal nachlesen, was gesunden Menschenverstand, sofern man bei Kriegen davon sprechen darf, auszeichnet. An Alice Schwarzers Überlegung werden wir uns erinnern müssen: Darum wäre ein sehr früher Kompromiss richtig gewesen – der zuguterletzt wahrscheinlich sowieso geschlossen werden mussDieser Gedanke könnte durchdringen.

Bei aller Ernsthaftigkeit des Themas!
Einen zusätzlichen Hinweis auf die Hintergründe des kriegerischen Russland/Ukraine-Konfliktes hat der Trierische Volksfreund in seiner heutigen Ausgabe trefflich vorgestellt. Die Karikatur des Cartoonisten Harm Bengen trifft ins Volle.

Volltreffer des Cartoonisten. Copyright Harm Bengen. Mehr von Harm Bengen hier

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2 Antworten zu Alice Schwarzer zum Krieg: „Verhandeln und Frieden jetzt!“

  1. Peter+Trauden sagt:

    Jetzt also auch noch Alice Schwartzer.
    Da hilft die wiederholte Aufzählung von Kriegsgräueln (beider Seiten) auch nichts.
    Wer nicht kapiert, dass die Ukraine überfallen wurde, der kapiert auch nicht, dass dieses Land den Aggressor nicht auch noch mit Zugeständnissen belohnen will. Einen „Kompromiss“ gleich zu Anfang hätte sie gemacht? Sehr schön.
    Dann braucht Putin das Baltikum, die Moldau und vielleicht noch andere Länder nur noch vor die Wahl zu stellen; entweder, Ihr macht Kompromisse (raus aus der Nato, weg mit Eurer Demokratie, weg mit Presse- und Meinungsfreiheit, Unterwerfung unter die Oligarchie), oder ich bombe Euch in Grund und Boden.
    Wer mit Gewalt droht oder sie einsetzt, dem muss Einhalt geboten werden, so bitter das sein mag.
    Daheim vom bequemen Sofa aus den Überfallenen aufzufordern, aufzugeben und alles danach tapfer zu ertragen, kann nur jemand, der auf Kosten anderer seinen Hintern gerettet haben möchte. Als nächstes sollte Frau Schwartzer dann konsequenterweise die Abschaffung der Bundeswehr fordern, damit wir im Fall der Fälle gar nicht erst auf den Gedanken kommen, uns zu wehren. Die Welt ist so, wie sie ist. Dazu gehört, dass Länder, die sich von ihrem Nachbarn bedroht fühlen, Schutzbündnisse suchen. Und wenn diese Bündnisse geschlossen sind, müssen sie sich darauf verlassen können, dass ihnen im Notfall auch beigestanden wird. Das ist der Sinn des Ganzen. Frau Schwartzer sollte vielleicht auch einmal darüber nachdenken, warum es Länder gibt, die auf keinen Fall von Russland „beschützt“ werden wollten.
    Die NATO rückte mit ihren Raketen zu nah an Russland heran? Offenbar nicht nahe genug.
    Übrigens: Die Ukraine hatte mal Atomraketen. Die hat sie gegen das Versprechen an Russland übergeben, dass ihre Souveränität und Bündnisfreiheit garantiert wurde. Das war der erste Kompromiss mit Russland.
    Und? Hat`s geholfen?

    • Egon Sommer sagt:

      Eine weitere persönliche Argumentation auf den Kommentar von Herrn Trauden wird mir nach meinen und anderer bisher im Blog dargelegten Schlussfolgerungen, die zur Beendigung des Krieges in der Ukraine führen könnten, nicht mehr gelingen. Meine Hilflosigkeit in der Sache einerseits und Aussage einer 86-jährigen Dame aus Berlin stützt jedoch meine Überlegungen, wie dieser Krieg nicht hätte entstehen dürfen und jetzt ein Ende herbeigeführt werden könnte. In der Sendung „Lebenszeit vom 25.03.2022 des Deutschlandfunks (DLF)
      https://www.deutschlandfunk.de/lebenszeit-25-03-2022-komplette-sendung-dlf-f2d90c29-100.html
      berichtet die besagte Dame ab der 64:20 Minute bis zur 68:35 Minute der ca. 70-minütigen Sendezeit mit erstaunlichem Gegenwartsbewusstsein- und eindrucksvollem Erinnerungvermögen, wie es geschehen könnte, diesen Krieg zu beenden.

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