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Hallo Egon,
schrieb mir ein Genosse aufgrund des Inhalts meiner Ankündigungsmail zu dem Blogbeitrag vom 26. April „Wenn uns einst alles auf die Füße fällt …
die 180-Grad Kehrtwende der Bundesregierung wird zu Zuspitzungen und Kriegsverlängerung in der Ukraine führen. Die Lieferung schwerer Waffen wird uns mit Sicherheit auf die Füße fallen. Meine stille Hoffnung, dass die SPD-geführte Bundesregierung sich letztendlich zu dem aussichtsreicheren und besseren Weg der Diplomatie und der Hilfe für die notleidenden Ukrainer entscheidet, hat sich zerschlagen. Die Ansage von Kanzler Olaf Scholz, „Wer bei mir Führung bestellt, bekommt sie auch“ musste und hat sich angesichts der entstandenen Schlachtreihen verflüchtigt.“
Diesem Mail-Statement folgte dann die Frage:
Wäre es dir lieber gewesen,  wenn sich die versammelten (…)kerle*) aus CDU und CSU mit wankelmütigen Grünen und freien Demokraten zusammen geschlossen und unsern Kanzler abgesetzt hätten ?????
*) auf die in der Klammer ausgelassene Bezeichnung habe ich verzichtet.

Die fünf Fragezeichen unterstreichen seine Frage und ich bin mir sicher, hätte Olaf Scholz seinen ursprünglichen (inneren) Standpunkt, keine schweren Waffen in die Ukraine zuzulassen, standfest beibehalten, wäre er mittels der Vertrauensfrage Kanzler „Gewesen“. Das ist mein fiktiver persönlicher Eindruck zur politischen Situation im Deutschen Bundestag.

Dies war nun eine längere Einleitung, um Oskar Lafontaine, von dem mir eine markante Geschichte zugekommen ist, mal wieder in den Vordergrund zu rücken. Wer meine Blogbeiträge verfolgt, kennt meine Anerkennung zum Vollblutpolitiker Lafontaine, wie sie hier im Blog durchgehend deutlich ist.
Die u.a. treffende Positionsbeschreibung zu Olaf Scholz, der weiteren rot-grün-gelbe Bundesregierungsmischung und die allseits bekannten und oben in Klammer gesetzten Bundestagsheroen, erhalten bei Oskar ihre Würdigung.

Oskar Lafontaine – auch als Politrentner eine gefragte politische Wertefigur. Bild: Screenshot (SR)

Oskar Lafontaines Sichtweise zum Würgegriff der Hasardeure von Washington: Ein Verhandlungsfrieden mit Moskau wird immer dringlicher, wird vielen quer liegen, aber auch mindestens bei der Hälfte der Bürger Zustimmung finden. Der Artikel ist bei den NachDenkSeiten dokumentiert und der Einfachheit halber hier zum Lesen und Herunterladen direkt eingestellt.

Der Artikel von Oskar Lafontaine dürfte auch die Frage mit den fünf Fragezeichen beantworten, die eingangs dieses Blogbeitrages beschrieben ist. Bedingung: Alles und aufmerksam lesen!

Auch interessant; ein Rückblick: Mit Oskar wär das nicht passiert!

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