Noch ein Irrer mehr!

Großbritanniens neuer Premierminister Boris Johnson will das Vereinigte Königreich zum großartigsten Land der Erde machen

Zweieinigkeit – wehe wenn sie losgelassen! Die zivilisierte Gesellschaft kann nur hoffen, dass diese beiden Gestalten Boris und Donald bald wieder in ihr früheres Leben zurück geschickt werden. Allein die Bürgerinnen und Bürger haben das in der Hand; bestenfalls noch in 2019 in GB und 2020 in den USA. Foto: Screenshot ntv-Video

Den Satz habe ich so oder so ähnlich doch schon 2016 gehört. Das muss wohl an den Frisuren liegen, die Johnson und Trump als Träger der Macht auszeichnen. Und dabei dachte ich, das gäbe es nur in Amerika.
Der Nonsens der Aussagen zweier Größenwahnsinniger spiegelt sich in dem Protestplakat, das britische Demonstranten heute am Tage der Ernennung Johnsons zum Nachfolger von Theresa May zum britischen Premierminister vor sich her trugen. Man darf gespannt sein, wie lange die Briten sich das gefallen lassen.

Nach einem aktuellen Bericht der „WELT“, veröffentlicht von Microsoft News (MSN), verspricht Boris Johnson den Bürgerrinnen und Bürgern des Vereinigten Königreichs „großartige Zeiten“. Auch bei dem Adjektiv „großartig“ klingelt es bei mir.

Es lohnt sich für mich als Blogger ganz und gar nicht, mehr zu diesem Geschehen zu kolportieren. Ein Besucher meiner Bloggerseiten schrieb mir erst heute in einer Mail:

Die Welt war noch nie so irre wie derzeit, wer hätte das vor 30 Jahren für möglich gehalten.

Das ist ein Kurzbericht zur Lage!

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2 Antworten zu Noch ein Irrer mehr!

  1. Hallo Herr Kühn, Sie haben Recht. Nur das Klima – das macht auch mir wirklich und wahrhaftig Sorgen. Das ist kein imaginärer Feind – das Klima spüre und sehe ich. Trump und Johnson, den Islam und den Teufel, den Feind im Osten oder Westen, wo man auch grad steht – es scheint mir legitim, sie allesamt, wie sie auch heißen und daherkommen, nicht ernst zu nehmen, schon aus Selbstschutz.
    Angst zu haben und aufgewühlt zu reagieren angesichts einer existenziellen Bedrohung ist dennoch keine Schande. Und als ´existenziell´ darf empfunden werden, was man als bedrohend sieht, hört, spürt, erfährt. Alles Andere wäre ignorant.
    In der hiesigen Tagespresse werden die Friday-for-Future-Demos als Effekthascherei verunglimpft.
    Seien wir nicht zu abgebrüht. Gefühl, auch Angst, ist erlaubt.
    besten Gruß

  2. Peter Kühn sagt:

    Wir werden mit Angst und Versprechen regiert. Vor 150 Jahren war es noch die Ewige Verdammnis. Dann war’s der Erbfeind im Westen, dann der böse Russe, dann die Islamterroristen und jetzt die Weltklimakatastrophe. Da passen die neuen Clowns, der eine in USA, der andere in GB so richtig gut rein. Bin Mal auf das nächste Horrorszenario gespannt.

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