Wenn Deutschland nicht souverän ist, wie kann es dann sein Kanzler sein?

7. Februar 2022 – ein denk(un-)würdiger Tag für Deutschland,

… ein denkwürdiger Tag für mich.
Denn dieser Tag war gleichzeitig der Tag meines 82. Geburtstages, der mir jedoch nicht in erster Linie wegen des Jahrestages meiner Geburt in besonderer Erinnerung geblieben ist, sondern wegen der beschämenden Vorstellung des frisch ernannten deutschen Bundeskanzlers bei seinem Herrn in Washington. Bis heute und darüber hinaus bleiben die Umstände, die mich wegen der Nord-Stream (1) 2-Blamage nach wie vor umtreiben, ein politisches Desaster.

Video Pressekonferenz von US-Präsident Biden und Bundeskanzler Scholz nach ihrem Gespräch in Washington, D.C. Bild: Screenshot ARD-Video
Video hier starten oder per Mausclick auf das Bild

Ich muss gestehen, dass für mich als „Normalbürger“ die Geschichte um dieses katastrophale Geschehen nicht spurlos geblieben ist. Das wir uns als „Willige“ zudem auch noch in das am 24. Februar 2022 begonnene Kriegsgeschehen in der Ukraine gestürzt haben, ist das zweite Desaster des Jahres 2022. Aber wie sollte es anders kommen, angesichts dieser knechtschaftsähnlichen Abhängigkeit vom großen Bruder jenseits des großen Teichs?

Deutschland als ehrlicher und zuverlässiger Partner Russlands hätte mit Sicherheit den Einmarsch Russlands in die Ukraine verhindern können. Der große Bruder wollte das aber partout nicht.

Wenn die Redaktion der NachDenkSeiten (NDS) einen Beitrag mit der Formulierung abschließt:
„Anmerkung der Redaktion: Wir als NachDenkSeiten-Redaktion wollen unseren Lesern ein breites Spektrum an Blickwinkeln und Meinungen präsentieren, Gastbeiträge spiegeln daher nicht immer die Sichtweise und Analyse der Redaktion wider“,
dann kommt dabei zum Ausdruck, dass man lediglich auf die Verantwortung der Autoren für den besagten Beitrag verweist.

Und wenn darüber hinaus die Autoren ihren Beitrag bei den NachDenkSeiten (NDS) für die nichtkommerzielle Veröffentlichung freistellen, dann dürfte das die Gewissheit erhärten, dass es sich bei den Sachbehauptungen nicht um sog. Fake News handelt, die man auf dem Klageweg verfolgen und als Verunglimpfung der Regierenden aburteilen könnte.

Volker Bräutigam (l.) und Friedhelm Klinkhammer. Bild: Autorenfotos

Die Autoren Friedhelm Klinkhammer & Volker Bräutigam, erfahrene Journalisten und Kenner der deutschen Medienlandschaft und deren Hintergründe stellen zu dem nachfolgend verlinkten NDS-Artikel

„Kanzler Scholz ist noch weniger souverän als das Land, das er regiert“

als Anmerkung der Autoren fest:

Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung, nichtkommerzielle Zwecke der Veröffentlichung vorausgesetzt. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein „Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtlicher Medien e.V.“ dokumentiert

Dieser Beitrag wurde unter Deutschland, Gesellschaftspolitik, Medien veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert