«Putin wollte die NATO nicht an seiner Grenze haben»

Diese einfache Formel haben die USA für ihre Grenzen nie akzeptiert

… und duldeten die heimliche Aufrüstung Kubas nicht; mit dem riesigen Unterschied, dass die damalige UdSSR sich zurück zog und kein kriegerisches Unheil zurückließ.

Die Älteren in unserer Gesellschaft wissen um die Geschehnisse des Jahres 1962, als die damalige Sowjetunion den Versuch wagte, die Aufrüstung Kubas vor den Toren der Vereinigten Staaten von Amerika heimlich still und leise zu inszenieren. US-Aufklärung entdeckte die heimliche Aktion und es kam zur sogenannten Kubakrise.

Die Kubakrise (aus LERN HELFER – Schülerlexikon)
Vom 22. bis 28. Oktober 1962 lag der Dritte Weltkrieg in der Luft. U-2-Aufklärungsflugzeuge der USA hatten auf Kuba Abschussrampen für sowjetische SS-4 Mittelstreckenraketen entdeckt. Washington befand sich in deren Reichweite, die 1 800 km betrug. Das US-Militär drängte auf einen Präventivschlag. Präsident JOHN F. KENNEDY versuchte, die entstandene Krise politisch zu lösen und blieb damit letztlich erfolgreich. NIKITA SERGEJEWITSCH CHRUSCHTSCHOW, seinerzeit Erster Sekretär der KPdSU und Ministerpräsident der UdSSR, lenkte ein und erklärte sich bereit, die Raketen abzuziehen.

Ein beispielhafter Akt von Besonnenheit des früheren amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy und des damaligen sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Nikita Chruschtschow. Musste Kennedy, im eigenen Land gemeuschelt, deshalb sterben?

So wie die USA die UdSSR nicht vor ihren Toren duldete, so wollte Russland/Putin die NATO nicht an seinen Grenzen haben. Der Westen setzte sich eiskalt darüber hinweg und das Unglück schreitet fort.

Und wieder muss man auf die Vernunft der älteren abgeklärten Generation zurückgreifen, um zu verstehen, weshalb deren Betrachtung zum Ukrainekrieg die rückblickenden Tatsachen nicht verdrängen, obwohl sie in früheren Jahren nachweislich auch anderen Geistes waren. Erinnert sei insbesondere an den jetzt hundertjährigen Henry Kissinger, bei dem aus einem Saulus ein ein Paulus geworden ist.

Gestärkt durch Altersweisheit: Klaus von Dohnany (l) und Henry Kissinger

Es muss nicht der deutschstämmige US-Poilitiker Henry Kissinger sein, der die amerikanische Regierung kritisiert; auch der frühere SPD-Bundesminister Klaus von Dohnanyi (95) kritisiert die Politik der deutschen Bundesregierung.
” Der Krieg war verhinderbar. Ich halte die gegenwärtigen Prioritäten der Bundesregierung und des Westens für falsch”, sagte der Sozialdemokrat zum wiederholten Male.

Lesen Sie hier auf INFOsperber, was Dohnany jüngst zur Russland-Ukraine-Politik zu sagen hat.

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