Literaturpreis für Christian Baron

Christian Baron war auch schon mal hier im Blog

Der Deutschlandfunk und ein Interview mit Christian Baron entfachten mein Interesse an dem Schriftsteller. Am 4. August 2020 veranlasste mich ein Interview, das die Überschrift trug: „Ein Klassenverräter wie Gerhard Schröder (Anm.: Agenda 2010) möchte ich nicht sein“, zu einem Blogbeitrag und zum Lesen des Baron-Buches „Ein Mann seiner Klasse“.

Literaturpreisträger Christian Baron. Foto: Hans Scherhaufer

Vor diesem Hintergrund stach mir auf der Kulturseite des Trierischen Volksfreundes von heute (17.09.2020), überschrieben mit „Literaturpreis für Schriftsteller Christian Baron“, der Text ins Auge.

„HAMBURG (dpa/red) Der Schriftsteller Christian Baron erhält den mit 10 000 Euro dotierten Klaus-Michael Kühne-Preis für seinen Roman „Ein Mann seiner Klasse“ (Claassen Verlag). Das teilte das Harbour-front-Literaturfestival am Mittwoch in Hamburg mit, das den Preis zum 11. Mal für das beste deutschsprachige Romandebüt des Jahres vergibt. Baron wurde 1985 in Kaiserslautern geboren, studierte in Trier und lebt heute in Berlin. Er ist Redakteur der Wochenzeitung „der Freitag“. Dem TV erzählte er einmal, in Trier habe er „die schönste Zeit meines Lebens verbracht“.
In seinem autobiografisch angelegten literarischen Debüt beschreibe Christian Baron auf sehr eindrückliche Art das Aufwachsen in einer dysfunktionalen Familie in Armut. „Hier bekommt diese Welt eine Stimme und das in einer literarisch klug gestalteten Weise“, teilte die Jury mit. Dabei verzichte Baron auf Klischees und ideologische Zuordnungen. Vielmehr entlarve er die Muster gesellschaftlicher Kategorisierungen und überzeuge durch die Bestandsaufnahme eines Lebens mit einem stets betrunkenen und prügelnden Vater und einer depressiven und früh an Krebs gestorbenen Mutter.
Für den Preis war auch die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart mit ihrem Roman „Omama“ nominiert. Das Festival hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, als es Eckhart wegen Sicherheitsbedenken ausgeladen hatte.“

 

Übrigens habe er in Trier studiert, so Christian Baron in einem Austausch mit mir. „An der Uni lernte ich damals einen meiner bis heute besten Freunde kennen, A. J., der aus Tawern stammt.“

Mehr zu Christian Baron und seinem Leben als Kind und Jugendlicher in dem angezeigten und sehr empfehlenswerten SPIEGEL-Bestseller „Ein Mann seiner Klasse“.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Gesellschaftspolitik, Literatur veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.