Putins Kriegsplan – Traum der westlichen Medien

Der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow: „Kriege in Europa beginnen selten an einem Mittwoch“.

!!! Bitte beachtern Sie auch das Update am Ende dieses Artikels !!!

Der heutige Mittwoch also sollte der Invasionstag sein. Da hatte der deutsche Kanzler Olaf Scholz aber Glück, noch rechtzeitig aus Moskau wegzukommen. Nach der russischen Invasion der Ukraine hätte er in der sicheren Obhut des Kreml verbleiben müssen.

An dieser Stelle beabsichtigte ich, meinem Verdruss über die einseitige Dauerberieselung zum Nachrichtenkomplex Ukraine-Krise Raum zu geben. Der heutige Beitrag der NachDenkSeiten (NDS) half mir aus der Hilflosigkeit heraus, das alltäglich unverdrossene Gequatsche sowohl in TV als auch in der gedruckten Presse zu ertragen.

Wer meinen Blogartikel von 13. Februar „Sorge vor russischem Einmarsch wächst“ gelesen hat, kennt die Tiefe meiner Sorge. Als Anwort auf die Frage eines guten Bekannten, ob es denn wirklich Krieg gäbe, empfahl ich ihm die Vorgehensweise, sich umgehend mit Klopapier zu versorgen, wie ich sie beschrieben habe.

NDS-Chefredakteur Jens Berger machte es mir leicht; offensichtlich war auch ihm der Kamm geschwollen, ob des täglichen zähflüssigen Nachrichtenschleims aus den verschiedensten Medienöffnungen.

Jens Bergers Analyse:

„Ginge es nach den ´sehr detaillierten`Erkenntnissen der CIA und der ´informierten Kreise`, die deutsche Medien gerne zitieren, wäre die russische Armee heute morgen um 2.00 Uhr in die Ukraine einmarschiert. Wenig überraschend passierte dies nicht. Der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow kommentierte dies lakonisch mit dem Satz „Kriege in Europa beginnen selten an einem Mittwoch“. Es benötigt wohl in der Tat eine gehörige Portion Galgenhumor, um bei der schier unglaublichen Desinformationskampagne aus US- und NATO-Kreisen, die in den letzten Wochen die Medien beherrschte, nicht vollends den Verstand zu verlieren. Wenn dieser Krieg, der nie stattgefunden hat, einen Verlierer hat, dann sind dies allen voran die deutschen Medien, die gezielt gestreute alternative Fakten nicht hinterfragten und so zur Eskalation beitrugen. Wenn es hart auf hart kommt, springen unsere Medien offenbar über jedes noch so krumme Stöckchen der Falken. Ganz im Sinne der USA, deren Ziel es ist, Europa durch ein geschaffenes Bedrohungsszenario in ihre Doktrin einzuspannen.“

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Besucher meines Blogs, die mir Leichtfertigkeit in der Meinungsäußerung zur Kriegsangst unterstellen, möchte ich sagen: Ich kann nicht anders!

Ein Update von heute 18.02.2022

Der Aufmacher des britischen Boulevardblattes The Sun hier im Original

Die folgende Übersetzung des Textblockes ins Deutsche mittels Deeple Translate:

AM RANDE DES ABGRUNDS
Wie die Aufstockung der russischen Streitkräfte an der Grenze zur Ukraine die Welt in Atem hält

„Der Zeitpunkt um 3 Uhr morgens (1 Uhr GMT), an dem US-Geheimdienstquellen einen russischen Angriff vermuteten, verstrich letzte Nacht ohne Zwischenfälle, da Putin den Westen weiterhin im Ungewissen ließ.
Der kalte, klare Himmel über der Hauptstadt Kiew – wo sich die Einwohner auf einen Luftangriff eingestellt hatten – blieb bis auf vorbeifliegende kommerzielle Flüge ruhig.
Im ganzen Land wurde eine Mahnwache zum „Tag der Einheit“ abgehalten, an dem die Ukrainer aufgefordert werden, um 10 Uhr morgens trotzig zusammenzustehen und die Nationalhymne zu singen.
Russland behauptete gestern, rund 10.000 Soldaten aus dem Westen und Süden des Landes in Kasernen zurückgezogen zu haben, nachdem es militärische Übungen abgehalten hatte.
An den östlichen und südlichen Grenzen der Ukraine verbleiben jedoch rund 130.000 Soldaten, während im Norden rund 40.000 Putin-freundliche Kräfte in Weißrussland stehen. Weitere 30.000 prorussische Separatisten standen den ukrainischen Verteidigern in der eroberten Enklave Donbas gegenüber.
Die Vorbereitungen wurden gestern in Kiew fortgesetzt: Flugabwehrsysteme und Fahrzeugkolonnen der Nationalgarde wurden in Stellung gebracht. Eine militärische Quelle sagte: „Wir können nichts von dem, was Russland sagt oder tut, für bare Münze nehmen. Wir müssen u
ns darauf vorbereiten, uns zu verteidigen“.
Hochrangige Quellen sagten, ein Moskauer Angriff würde „mit ziemlicher Sicherheit von mehreren Punkten“ an der Süd-, Ost- und Nordflanke der Ukraine erfolgen.
Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, zu dem Großbritannien davor warnt, dass eine russische Invasion in der Ukraine sehr wahrscheinlich ist, unmittelbar bevorstehen könnte und zur größten Bedrohung der Sicherheit in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg werden könnte.
Der Kreml bezeichnete die Warnungen vor einer Invasion am Mittwoch in den frühen Morgenstunden jedoch als „unbegründete Hysterie“, mit der die Spannungen in Europa angeheizt werden sollen.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, Putin wolle keine „Informationskampagnen“, die die Spannungen weiter anheizen, und würde es vorziehen, wenn Russland und der Westen ihre Sorgen in Ruhe besprechen würden.
Russland bestreitet, dass es eine Invasion plant, erklärte aber, dass es nicht näher bezeichnete „militärisch-technische“ Maßnahmen ergreifen könnte, wenn eine Reihe von Forderungen nicht erfüllt wird.
Liz Truss sagte, das Vereinigte Königreich müsse einen vollständigen Abzug der russischen Truppen von der ukrainischen Grenze sehen, um zu glauben, dass Moskau keine Invasion plane.
Auf die Frage nach Berichten, wonach einige russische Truppen in ihre Stützpunkte zurückkehren sollen, sagte die Außenministerin gegenüber LBC: „Ich habe die Berichte, auf die Sie sich beziehen, nicht gesehen.
„Unsere neuesten Erkenntnisse deuten darauf hin, dass eine Invasion unmittelbar bevorsteht, dass sie sehr wahrscheinlich ist und dass 100.000 Truppen an der Grenze stationiert sind. „Unabhängig davon haben die Russen behauptet, sie hätten keine Pläne für eine Invasion, aber wir werden einen umfassenden Truppenabzug sehen müssen, um zu beweisen, dass das stimmt.
Bob Seely, ein Tory-Mitglied des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Unterhauses, sagte, der russische Truppenabzug dürfe nicht als „das Ende der Geschichte“ angesehen werden.
Der Generalsekretär der Nato, Jens Stoltenberg, sagte, dass „wir keine Anzeichen für eine Deeskalation auf russischer Seite gesehen haben“. Er sagte: „Russland hat in und um die Ukraine eine Kampfkraft aufgebaut, wie es sie seit dem Kalten Krieg nicht mehr gegeben hat. Es ist nun alles für einen neuen Angriff vorbereitet.
„Aber Russland hat immer noch Zeit, von der Kante zurückzutreten, die Kriegsvorbereitungen einzustellen und sich für eine friedliche Lösung einzusetzen.“
Die Ukraine behauptete jedoch, dass ihre diplomatischen Bemühungen mit den westlichen Verbündeten erfolgreich gewesen seien.
Außenminister Dmytro Kuleba sagte heute vor Reportern: „Wir und unsere Verbündeten haben es geschafft, Russland von einer weiteren Eskalation abzuhalten.
„Es ist bereits Mitte Februar, und Sie sehen, dass die Diplomatie weiter funktioniert.“ Aber Frau Truss sagte, Großbritannien und der Westen seien immer noch „auf das Schlimmste vorbereitet“.
Eine Einschätzung westlicher Geheimdienste ergab: „Wir erwarten mehrere aufeinanderfolgende Angriffe und nicht einen einzigen Schlag.“ Dies könnte einen plötzlichen Vorstoß gegen Kiew mit Präzisionsschlägen bedeuten. Andere wichtige Städte würden von Putins Panzern und Truppen eingekesselt, während sie von Flugzeugen und Kampfhubschraubern beschossen würden. Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky hat sein Volk aufgefordert, um 10 Uhr die Nationalhymne zu singen. Er sagte: „Wir wissen nicht, wie man aufgibt, und wir werden es auch nicht lernen, das zu tun. Wir glauben an unsere eigene Stärke und werden die Zukunft weiterhin gemeinsam gestalten. Uns eint die Liebe zur Ukraine.“

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Deutsche BILD und britische The Sun – schwatzhafte Schwestern im Geiste

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