Stellvertreterkrieg! Nur so muss man es nennen.

Zwei in Konflikt befindliche Großmächte – hier USA und Russland – die sich nicht direkt militärisch auseinandersetzen können/wollen, sondern diesen Krieg durch einen Drittstaat austragen

Der o.g. Drittstaat heißt Ukraine und trägt das gesamte Kriegsleid. Die Waffenlieferungen des Westens sind das Brennmaterial für einen langen Krieg.

Wenn uns einst alles auf die Füße fällt …

Mit diesem Titel hatte ich 26. April 2022 meinen Blogbeitrag überschrieben. Und weiter schrieb ich: Zuspitzungen und Kriegsverlängerung in der Ukraine – und auf die Füße gefallen ist uns dieser Konflikt bereits jetzt!

Ein Anstifter, ein Williger, ein Täter (v.l.n.r.). Wem die Reihenfolge missfällt, sollte sich im Blog umsehen. Fotos: Aus Wikipedia zu den Personen.

6.000 km und weiter sitzt der „Wahrer des Weltfriedens“ in sicherer Entfernung und lässt seine europäischen Vasallen das überaus schmutzige Kriegsspiel mit allen Facetten erledigen. (Man gestatte mir einen weiteren Hinweis auf: Der russische Angriffskrieg kam nicht über Nacht) An Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist aus meiner Sicht die Rolle Deutschlands in diesem Konflikt. Allen voran die bundesdeutsche Grüne Politikergarde; aber auch andere deutsche Kriegsstrategen. Statt sich den üblen Weisungen der US-Administration zu widersetzen, haben Deutschlands US-Sachwalter die möglichen Friedensdividende, die sogar Putin vor geraumer Zeit offen angeboten hat, mit Füßen getreten.
Von den Forderungen der vollkommen im Chaos schwimmenden und US-hörigen Ukraine-Regierungsclique gegenüber „Freunden“ nach Waffen, Waffen und nichts als Waffen, werden unschuldige Menschen weiterhin als Kanonenfutter missbraucht.
Ein ukrainischer Präsident namens Wolodymyr Selenskyj heizt seinen Landsleuten mit Sieges- und Durchhalteparolen ein und zählt statt der ukrainischen die Toten der russischen Kriegsmaschine. Man erinnert sich: Wollt ihr den totalen Krieg?

Wo soll Friede entstehen?

Folgt man der deutschen Medienberichterstattung, besonders der in den Leitmedien, bleibt der Eindruck nicht aus, dass nur Eskalation des militärischen und ökonomischen Drucks gegen Russland den Frieden in der Ukraine und in Europa durch Schwere Waffen für die Ukraine und immer schärfere Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu sichern sei.

Dass die Leidtragenden auf allen Seiten, auch in Deutschland und Resteuropa, die unschuldigen Zivilisten sind, interessiert weder die sensationslüsternen Medien noch die Akteure dieses wahnsinnigen Krieges.
Was ist es, was wir nicht wissen?
Man meidet im Westen die Tatsache, dass Putin bei der russischen Bevölkerung sogar mehr Unterstützung als vor dem Ukraine-Krieg findet. So hat die „Hessische Niedersächsische Allgemeine“ (HNA) vor einer Woche berichtet, dass diese Zustimmung zum russischen Waffengang bei über 80 Prozent läge.
Außerdem ist nicht zu erwarten, dass die einschneidenden Sanktionen des Westens Russland zur Kapitulation zwingen werden. Kuba, Nordkorea, Iran, Syrien und Russland machen seit Jahr und Tag vor, dass autoritäre Systeme solche Pressionen auszuhalten verstehen. Trotzdem drehen die USA immer wieder an den gleichen Schrauben. Die unschuldige Zivilbevölkerung trägt das gesamte Leid, meint Dr. Heinz Klippert in seinem Gastartikel bei den NachDenkSeiten.
Einfachste und leichtverständliche Worte, die von allen verstanden werden, jedoch nicht in das Schema der Kriegspropaganda passen und derjenigen, die den reinen Tunnelblick anwenden, wenn es um die wahren Hintergründe geht.

SPD mit der größtmöglichen Entfernung von ihren Grundprizipen

Die Parole der SPD – gut gemeint, schlecht gemacht. Denn Waffen liefern, Waffen liefern und noch mehr Waffen liefern führt zu nichts, am wenigsten zum Frieden. Das ist nicht der Weg zum Frieden; es ist der schwächste und erbärmlichste aller Wege und passt nicht zur SPD. Bild: SPD-Parteivorstand

Großangriff auf die Ukraine

Wie konnte es so weit kommen?

Prof. Dr. Gwendolyn Sasse. Bild: Hauptstadtbrief Gwendolyn Sasse

Prof. Dr. Gwendolyn Sasse ist Direktorin des Zentrums für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) und Einstein-Professorin für Vergleichende Demokratie- und Autoritarismusforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Das Zweite Deutsche Fernsehen ist in anschaulicher Weise der Frage nachgegangen: Wie konnte es soweit kommen?
Verständlicherweise dringt bei dieser Darstellung die westliche Sicht fast unmerklich durch; dennoch eine anschauliche und sachliche Beschreibung eines Ablaufes, der in die Geschichte von 1990 bis heute eingehen wird.

Die Textbausteine zu den Bildern erscheinen durch Scrollen im Bild.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Deutschland veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.